A Közlekedési Múzeum Évkönyve 13. 2001-2002 (2003)
IV. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum gyűjteményeiből 365 - Rövid tartalmi összefoglaló a Közlekedési Múzeum XIII. Évkönyvéhez (magyar, angol, német nyelven) 385
In dieser Zeit gab es innerhalb der Kriegsleitung keine solche zentrale Organisation, die die Organisierung der Transporte (Eisenbahn, Wasser) im Fall von einem Krieg geleitet, oder überwacht hätte. In Friedenszeiten war das 5. EB (Eisenbahnbüro) dieser Aufgabe nachgekommen, das dem Generalstab und dem Kriegsministerium untergeordnet war und sich nur mit der Eisenbahn zusammenhängenden Fragen bafasste. Am 27. Juli, 1914 war der Aufgabenbereich vom 5. EB erweitert worden, indem die Zentrale Transportleitung zustande gebracht wurde, deren Kommadant ein hochrangiger Generalstabsoffizier war. Die Zentale Transportleitung organisierte ausser der Eisenbahn auch die Leitung des Donauschiffahrtszentrums. Zu den wichtigsten Aufgaben der Schiffahrt gehörte die Sicherung des Transports des Kriegsmaterials und des Lebensmittels für Deutschland und die Monarchie. Der Autor stellt den Aufgabenbereich und die Organisation der Gruppe für Schiffahrt der Zentralen Transportleitung in den Anhang seiner Studie detailliert dar. László Szabó: Die Geschieht der ungarischen Strassen nach dem ersten Weltkrieg (Dauerausstellung im Verkehrsmuseum). Die Dauerausstelung stellt den Besuchern die Prozesse und Stationen der seit 1919 verfolgbaren Entwicklung des heimischen Strassenverkehrs - aus den Bild-Dokumenten und sachlichen Dokumenten wählend - dar. Der Autor - gleichzeitig der Organisator und Drehbuchverfasser der Ausstellung - berichtet ausführlich über die Konzeption des Aufbaues der Ausstellung, die Entwicklungsgeschichte der Fahrbahnkonstruktion, der Bauwerke und des Strassenbaues, weiterhin über die während des Baues der Ausstellung angewandten Lösungen hinsichtlich der Objektvorstellung und der graphischen Vorstellung. Attila Szabó: Hundert Jahre Motorflugzeug - Angaben über die Wright Brüder und ihre Tätigkeit. Am 17. Dezember 2003 feiert die Welt den hundertsten Geburtstag des motorisierten Fluges. Mehrere der Forscher der Fluggeschichte bzw. der Geschichte der Technik haben die Berechtigung von diesem Datum in Frage gestellt, aber die grosse Mehrheit ist damit einverstanden, dass der Versuch der Wright Brüder am 17. Dezember 1903 als der erste erfolgreiche Flug betrachtet werden kann, bei welchem das Luftfahrzeug von seiner eigenen Kraft - dem Willen des Pilots folgend - sich in die Luft erhob und danach auf der Erde landete. In seiner Studie berichtet der Autor über das Leben und Geschichte der Wright Familie, über Wilburs and Orvills Arbeit, und weiterhin macht er die Leser mit der langen Reihe der Versuche bekannt, die als Ergebnis die verschiedenen Typen der Wright Flugzeuge gehabt haben. Attila Szabó: György Endresz (1893-1932). Der 110. Geburtstag des berühmten Ozeanfliegers György Endresz war eine würdige Gelegenheit für den Autor, mehrere solchen Einzelheiten vom Leben des hervorragenden Fliegers aufgrund seiner Forschungen zum Vorschein zu bringen, die nur teilweise, oder überhaupt nicht bekannt waren. Endresz hatte sich schon in seiner frühen Kindzeit auf eine militärische Lauftbahn vorbereitet und 1913 nach Beendigung der Militärschule wurde er zum 19. Infanterieregiment eingeteilt. Während des Weltkrieges im Jahre 1914 war er zum russischen Feld versetzt, wo er verwundet wurde und geriet 1915 in Gefangenschaft. Nach mehreren Versuchen, im Jahre 1916 war es ihm endlich gelungen nach Schweden zu flüchten, wo er einen provisorischen Reisepass erhielt. Danach war er heimgekehrt und meldete sich im September zur Pilotenausbildung. Seine Ausbildung hatte in WienerNeustadt stattgefunden und bis 1923 war er bei der ungarischen Luftwaffe im Dienst. Zwischen 1923 und 1926 war er in der Zivilluftfahrt, bei Aeroexpress als Pilot angegstellt. 1926 war er nach Amerika gefahren um die dortige Aerotechnik zu studieren, danach kehrte er zurück und schied von Aeroexpress aus. Noch in diesem Jahr hatte er eine Stelle bei dem Ungarischen Aero Bund bekommen, wo er als Ausbildungspilot und Flughafen-Kommandant arbeitete. Der einstige Schüler von Endresz, Sándor Magyar warf 1929 den Gedanken des Ozeanfluges auf. Im Interesse des Unternehmens wurde durch die in den Vereinigten Staten und in Kanada lebenden Ungarn ein Ausschuss gebildet. Der Preis des Flugzeuges wurde aus öffentlichen Spenden aufgebracht. Entsprechend der Bitte der amerikanischen Ungarn hat der Ungarische Aero Bund György Endresz zum Pilot und Sándor Magyar zum Navigator ernannt. Mit dem Flugzeug Lockheed Sirius waren mehrere Probeflüge durchgeführt worden und aufgrund der Erfahrungen 410