A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)

V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363

Ministerverfügung zählte zu den wichtigsten Aufgaben des 1966 neu eröffneten Museums die Grundsteinlegung für die Forschungs- und Aufarbeitungsarbeiten. Unter Berücksichtigung der erreichten Resultate wurde das Museum von der Ungarischen Wisenschaftsakademie 1981 öffentlich zur Landesforschungsstelle erklärt. Die Museumsforscher stellten ihre Forschungsergebnisse in Fach- und Informationsartikeln vor. Das Museum wurde zum einzigen, landesbefugten Institut der verkehrshistorischen Forschungen. In den langfristigen Vorstellungen spielt die Schaffung eines "neuen Museummodells" eine Rolle. Die Organisation der hochqualitativen Information und Bildung des Publikums mit Hilfe von Kunst-gegenständen, einer zeitgemäßen Kenntnisverbreitung und einer modernen öffentlichen Bildungsarbeit. Auf dem Gebiet der Methodik liegt das Ziel in der Schaffung eines Computersystems mit Bildern und Verzeichnissen von den Sammlungen. Von der Bewertung der 100 jährigen Wissenschaftsarbeit des Museums kann man aber auch die Ausstellungen nicht weglassen, denn die Drehbücher sind wichtige Ergebnisse der Forschungsarbeit. Immer mehr in den Vordergrund rückt der Bedarf an der grundsätzlichen Änderung von ständigen Ausstellungen. In diesem Sinne wurde 1995-1996 im alten Gebäude die ständige Ausstellung zur Eisenbahngeschichte und die zum Kraftwagenverkehr umgestaltet. Ausstellungstechnisch sind im internationalen Modetrend am Ende des Jahrhunderts neben Enterieurs von "Lebensbildern-Lebenssituationen" und traditionellen Tableaus auch viele interaktive Lösungen zu sehen. Dr. Ágnes Medveczki Kovácsyné: "Gedenken an die Millennium-ausstellung Verkehr". Die Verfasserin informiert über eine interessante Jubiläumsausstellung. Die Ausstellung mit dem Thema "Einhundert Jahre und heute" ist im Zeichen des 100. Jahrestages der Gründung des Museums und des Millecentenariums entstanden. Die Veranstalter waren bemüht, die Modelle, Originalgegenstände, Landkarten und Gemälde der von der Ausstellung aus dem Jahre 1896 erhaltenen Sammlung auszuwählen, die zu den typischen, kennzeichnendsten Andenken der Ausstellung zur Jahrtausendfeier gehören. In der Studie können wir ein schematisches Bild darüber erhalten, mit welch' großer Umsicht und Ausführlichkeit die Unternehmen und Institute der jeweiligen Zeitepochen die Entwicklungsgeschichte der Zweige durch viele Modelle, Landkarten, technische Zeichnungen und sonstige Dokumente präsentiert haben. Es ist offensichtlich, daß diese Ausstellung - nachdem viel gegenständliches und Archivmaterial vernichtet worden war und die Ausstellungsflächen auch begrenzt sind - der Ausstellung zur Jahrtausendfeier nur einen Engpaß geben konnte. Die Studie wird von zwei Anlagen ergänzt. Die Anlage 1. enthält das Verzeichnis der im geschichtlichen Teil der Ausstellung "Einhundert Jahre und heute" präsentierten Verkehrs-Kunstgegenstände, in der Anlage 2. zählt der Autor die ausgezeichneten Unternehmen und Personen der Millennium-Ausstellung auf. Dr. István Berta - János Gáspár: "Für die öffentliche Bildung". Die Verfasser bieten einen kurzen Überblick über die Epoche von der Mitte des 19.Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg, die als Blütezeit der ungarischen Museumstätigkeit betrachtet werden kann. Im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts wurden neben dem Verkehrsmuseum das Kunstgewerbemuseum, das Landwirtschaftsmuseum, die Kunsthalle, das Museum der bildenden Kunst, das Technologiemuseum, das Industriemuseum, das Ostmuseum und in der Provinz mehrere Stadtmuseen gegründet. Im Zusammenhang mit den Museumsbesuchern formulierte bereits der erste Direktor, Kajetán Banovits genau, was die Aufgabe des Museums ist. Er teilte die Besucher nach ihrem Alter, ihren Interessengebieten und ihrer Bildungsstufe in Gruppen ein und diesen entsprechend bestimmte er die Beschäftigung mit ihnen. Seiner Meinung nach hat das Museum öffentliche Bildung zu 395

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