A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)
V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363
vermitteln. Das Besuchen des Museums wurde dadurch nachteilig beeinflußt, daß es im Gebäude weder Heizung noch Beleuchtung gab, aus diesem Grunde konnte man nur vom Frühling bis zum Herbst Besucher empfangen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde durch die Organisation von Vorstellungen und Veranstaltungen der öffentlichen Bildung die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das traurige Schicksal des Museums gelenkt, woraufhin dann die Entscheidung über dessen Wiederherstellung gefällt wurde. Eine vielseitige Arbeit der öffentlichen Bildung und Kenntnisvermittlung begann, worüber die Verfasser der Studie ausführlich berichten. IV. TEIL Die Geschichte des Museumgebäudes und der Schutz von Kunstgegenständen Pál Hüttl: stellt in seiner Studie mit dem Titel: "Die 100 jährige Geschichte des Gebäudes vom Verkehrsmuseum" aufgrund von früheren Dokumenten den Bauplan der Verkehrshalle in der Millennium-Ausstellung und die Bauausführungsunternehmen dar. Das reiche Material der Ausstellung, der Bedarf der Öffentlichkeit und die Arbeit der begeisterten Fachleute haben die Grundlage für die Entstehung eines Verkehrsmuseums geschaffen, das Anfang Mai 1899 eröffnet wurde. Die Substanz des außen zwar mit vorläufigen Verzierungen gebauten Gebäudes hat viele Probleme verursacht und die Platzenge warfauch den Gedanken an die endgültige Versetzung und Erweiterung des Museums auf. Zur Lösung der Probleme wurden zwei Entwürfe angefertigt, über deren Begründung und Dikussion die Studie ausführlich berichtet. Aufgrund des Ausbruchs des ersten Weltkrieges konnte keiner dieser Entwürfe verwirklicht werden. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bestand auch nur die Möglichkeit zur Durchführung der notwendigsten Instandhaltungsarbeiten. Anschließend berichtet der Autor über die Ereignisse des Zeitabschnittes nach dem zweiten Weltkrieg. Er stellt die im Leben des Museums eingetretenen Organisationsänderungen sowie die Entwürfe vor, aufgrund derer die Kriegsschäden am Gebäude wiederhergestellt wurden beziehungsweise das Museum am 2. April 1966 wieder eröffnet wurde. Im Schlußteil wird über die Vorbereitungsarbeiten zum Bau des neuen Flügels am Zentralgebäude, über deren Planungsaspkete, die technischen Lösungen, die technische Bauausführung und die Kostenverwendung informiert. Péter Elekfy - Károly Tóth: "Der Schutz von Kunstgegenständen, Restauration und Lagerung im Verkehrsmuseum". Die Verfasser bestimmen in ihrer Studie den Begriff des Kunstgegenstandes, als menschliche Schaffung und schildern dann die Arbeitsphasen des Schutzes von Kunstgegenständen. Die Restauration bezweckt eine langzeitige Bewahrung des wissenschaftlichen, historischen und künstlerischen Wertes von Museumsgegenständen. Das Ziel kann erreicht werden, indem bei der Arbeit der Restauration von Gegenständen vier Hauptelemente (Säuberung, Konservierung, Restaurierung und Rekonstruktion) angewandt werden. Die Autoren drücken ihre Meinung über die in Technik- und Verkehrsmuseen viel diskutierte Frage aus, ob ein Kunstgegenstand funktionstüchtig gemacht beziehungsweise in Funktion gebracht werden darf. In diesem Zusammenhang erwähnen sie die in einigen großen ausländischen Technikmuseen angewandte Praxis. 396