A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)
V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363
denn das gegenwärtige Personal ist zur Systematisierung und Aufarbeitung der sich ständig erweiternden Sammlungen nicht ausreichend. István Tisza - Jolán Barkóczi: "Die wissenschaftliche Fachbibliothek des Verkehrsmuseums". Der Ursprung der Bibliothek des Verkehrsmuseums läßt sich auf die Zeit der Gründung des Museums zurückführen. Bereits zu ihrer Eröffnung, im Jahre 1899 hatte die Einrichtung eine kleinere Büchereisammlung, von der einzelne, verziert eingebundene Bände auch auf der Eröffnungsausstellung vorgezeigt wurden. Nach den Vernichtungen des zweiten Weltkrieges wurde die Neuorganisierung der Bibliothek 1958 in Angriff genommen, zur gleichen Zeit, wie der Beginn der verkehrshistorischen Forschungsarbeiten. Das Ziel lag in der Schaffung einer solchen Sammlung von Büchern und Zeitschriften, die die gegenständlichen und archivalen Sammlungen des Museums ergänzen. Die Verfasser stellen im weiteren Teil ihrer Arbeit die Aufteilung des Bücherbestandes, die Sammlungsaspekte, das Katalogisierungssystem und die Lagersituation vor. Zur Befriedigung der Leserbedürfnisse wurde 1989 der Leserservice der Bibliothek organisiert. Zum Schluß der Studie wird über einige größere Bücherausstellungen berichtet, auf denen die am meisten umsorgten Stücke der Museumsbibliothek präsentiert werden konnten. Dr. Valéria Czene: "Die Verwendung von Personalcomputern bei der Tätigkeit in der Bibliothek". Die Museumsbibliothek hatte 1990 die Möglichkeit, an der Ausschreibung für Forschungsthemen mit dem Titel: "Die Realisierung eines einheitlichen europäischen Verkehrsinformations-Modellsystems" teilzunehmen, die vom Ministerium für Verkehr, Fernmelde- und Bauwesen veröffentlicht worden war. Die Themenausschreibung hatte die Verwirklichung eines einheitlichen Verkehrsinformationssystems, die computergestützte Anfertigung einer verkehrsfach-literarischen Informations- und Vortragszeitschrift und die Mechanisierung des Verleihsystems von Bibliotheken zum Ziel. Nach der positiven Beurteilung der Bewerbung begann das Museum Ende 1991 mit der Organisiation des Systems und der Installation der Geräte. Nach der Weiterentwicklung des Computersystems und der Schaffung eines einheitliches Systems wurde bis heute die direkte Verbindung zwischen den einzelnen Bibliotheken der Verkehrsforschungsinstitute hergestellt. Die Autorin macht den Leser im weiteren Teil mit den Phasen der Computeraufarbeitung bekannt. III.TEIL Die Wissenschafts- und öffentliche Bildungsarbeit des Verkehrsmuseums Dr. Erzsébet Szentpéteri Kócziánné: "Wissenschaftliche Arbeit im Verkehrsmuseum". Zur Zeit der Gründung des Verkehrsmuseums und in den darauffolgenden fünf Jahrzehnten lag die Betonung auf der Präsentation, den Ausstellungen der Sammlungen. Wissenschaftliche Forschungs- und Aufarbeitungsarbeiten konnten erst nach dem zweiten Weltkrieg, beziehungsweise nach der Neueröffnung 1966 beginnen. Die in den ersten fünf Jahrzehnten im Leben des Museums gefertigten Verzeichnisse und Kataloge unterstützten die spätere Forschungsarbeit in großem Maße. Das grundsätzliche Ziel der ersten fünfzig Jahre bestand in der Aufbewahrung, während sich in den zweiten fünfzig Jahren der Neubau und die Organisierung der wissenschaftlichen Forschungsarbeit als größte Aufgaben stellten. Zum Ende der 1950-er Jahre begann man mit Forschungen in der Eisenbahngeschichte, es wurden Studien angefertigt. Bei der Forschungsarbeit halfen außer dem Museum auch andere Forschungsinstitute. Die im Jahre 1964 herausgegebene 394