A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)
V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363
Das Erscheinen des gegenwärtigen X. Jahrbuches ist auch aus zwei Gründen von besonderer Bedeutung. In diesem Jahr feiern wir das 1100. Jahr der Gründung von Ungarn und das 100. Jubiläum der Verkehrsmuseums. Das Zentenarium der Museumsgründung erforderte, daß in unserem X. Jahrbuch - von der eigentlich gut bewährten bisherigen Thematik des IX. Jahrbuches abweichend - nicht jeweils ein Ereignis, eine Ausstellung, ein herausragender Gegenstand von technisch-historischer Bedeutung bekannt gegeben wird und die neuen Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Anstatt dieser Thematik denken wir, daß die Jubiläumsausgabe des X. Jahrbuches interessant wird, wenn sie die Meilensteine, wichtigsten Ereignisse und die Persönlichkeiten veröffentlicht, die von 1896 bis zur Gegenwart das Leben des Museums bestimmt haben. In diesem Rahmen können wir über die Entstehung unserer musealischen und sonstigen Sammlungen, deren organisatorisches System, über unsere wissenschaftliche Forschungstätigkeit, unsere auf dem Gebiet der öffentlichen Bildung erreichten Ergebnisse sowie unsere alltäglichen technischen und wirtschaftlichen Arbeiten berichten. Aus dieser Sicht stellen wir auch die Anhäufung der Sammlungen und die Entwicklung der Besucherzahl nicht bei den einzelnen Studien, sondern nach dem die Filialen vorstellenden Teil V. dar. Dies alles berücksichtigend, ist unser X. Jahrbuch, anders als die vorhergehenden Jahrbücher in fünf (V.) Teile gegliedert. Im I. Teil wird die Geschichte des Verkehrsmuseums, der Lebensweg und die Arbeit derjenigen vorgestellt, die die Arbeit unseres Museums in der Zeit von 1896 bis 1996 geleitet haben bzw. leiten. Im IL Teil berichten wir über die Entstehung unserer Sammlungen und deren Entwicklung. Der III. Teil beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Forschungs- und der öffentlichen Bildungsarbeit. Im IV. Teil wird mit der Geschichte des Museumsgebäudes und der Schutzarbeit von Kunstgegenständen bekanntgemacht. Im Teil V. werden die Filialen des Verkehrsmuseums präsentiert. I. TEIL Die Geschichte des Verkehrsmuseums und der Lebensweg seiner Leiter von 1896 bis 1996 Dr. Erzsébet Molnár: Aufgrund der - in ihrer Studie mit dem Titel "Die ersten 50 Jahre: Kajetán Benovits, Gyula Geduly, Lajos Samarjay", im Archiv des Museums und in der Datensammlung erforschten - Dokumente wird die Tätigkeit der ersten drei Direktoren des Verkehrsmuseums vorgestellt. Von der Studie können wir uns ein Bild über die beharrliche, ausdauernde Arbeit von Banovits machen, die er zur Bewahrung der Millenniumausstellung und im Interesse der Weiterführung und Erweiterung des Museums leistete. Geduly, der das Schicksal des Museums ebenfalls als seine persönliche Angelegenheit betrachtete, setzte die begonnene Arbeit fort. Während ihm die Leitung des Museums oblag, gelang es, einige bedeutende Originalflugzeuge in die Sammlung zu gewinnen. Samarjay, übernahm die Leitung des Museums 1934 als pensionierter Präsident der MÁV. Er legte auf die Popularität des Museums großen Wert, erarbeitete Informationsmaterialien und Kataloge und brachte Wegweiser an. In der Zeit seiner Tätigkeit als Direktor bürgerten sich die Gruppenbesichtigungen ein, wurden die Sammlungen reicher. Seine letzte Museumstätigkeit war 387