A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)
V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363
die Rettung von Gegenständen vor der Vernichtung durch den Krieg, was leider ohne seine Verschuldung nur teilweise gelungen ist. Die Arbeit von Dr. Vince Mészáros Î und Dr. Balázs Mészáros mit dem Titel "Die Geschichte des Verkehrsmuseums von 1942-1967" berichtet darüber, daß die Stürme des zweiten Weltkriegs auch das Museum nicht verschont haben. Nach dem Kriegsende begann das sehr gering besetzte Personal unter der Leitung von József Mináry, technischer Oberrat der MÁV mit der Beseitigung der Ruinen und den Wiederherstellungsarbeiten. Mináry wurde 1951 von Dr. Zoltán Szilassy, pensionierter Abteilungsleiter des Ministeriums abgelöst. Das Museum wurde 1951 in die Organisation des Wissenschaftlichen Forschungsinstitutes des Landes eingegliedert und man hat Dr. Vince Mészáros, Oberrat der MÁV mit der Erledigung der Angelegenheiten beauftragt. Die weiteren Teile der Studie berichten über die beharrliche Arbeit, die der Leiter der Einrichtung und seine Angestellten im Interesse des Wiederaufbaus vom Museum neben der Bewahrung des Sammlungsbestandes, dessen Entfaltung und der Veranstaltung von zeitweiligen Ausstellungen leisteten. Durch den Erfolg der andauernden Arbeiten konnte das wiedererbaute Museum am 2. April 1966 seine Pforten erneut öffnen. In dieser zeit bestand die Aufgabe jedoch nicht nur aus dem Wiederaufbau des Museums und der Veranstaltung der Eröffnungsausstellung, sondern es wurden auch die Grundsteine für die verkehrswissenschaftliche, historische Erschließung gelegt. Prof. Dr. Béla Czére berichtet in seiner Arbeit mit dem Titel: Das Wirken des Museums von 1967 bis 1979 darüber, daß in Fortsetzung der Arbeit der Vorgänger, entsprechend der Ministerverfügung im Jahre 1968 der Wissenschaftliche Rat des Museums mit Hilfe der Verkehrswissenschaftlichen Kommission der Ungarischen Wissen-schaftsakademie gegründet wurde. Es wurde das Gruppensystem der musealischen Sammlungen erarbeitet und deren Erfassung wurde modernisiert. Inzwischen wurde die Bereicherung der Sammlungen, die wissenschaftliche Forschungsarbeit und die Veranstaltung von Ausstellungen mit gleichbleibendem Schwung fortgesetzt. Die Sammlungen wurden mit jedem Jahr immer reicher, die Ausstellungsflächen jedoch wurden nicht größer. Aufgrund dieser Tatsache, sowie der Befriedigung der kulturellen Bedürfnisse in der Provinz wurden immer mehr Filialen des Museums, wie Zum Beispiel: das Wagenmuseum in Parád, die ständige Ausstellung im Denkmalmuseum István Széchenyi in Nagycenk, die Museumbahn von Széchenyi, das Freilichtmuseum in Budapest und das Untergrundbahn-Museum eröffnet. Die Resultate und Werke des Museums haben die Fachleute des Museums in verschiedenen Fachblätterri und in der 1971 ins Leben gerufenen Serie "Jahrbuch des Verkehrsmuseums" veröffentlicht. Die Serie berichtet über die im Museum verrichteten technischen Arbeiten, die Aufgaben bezüglich der Ausstellungen, Restaurationen und Inbetriebhaltung, außerdem über den Bau des Lagerkomplexes in der Tata Straße und die Vorbereitungsarbeiten zur Investition der Erweiterung des Zentralgebäudes. Sie informiert über die ausgebaute Zusammenarbeit mit den Partnermuseen, Lehreinrichtungen und Verkehrsunternehmen, über die Erfüllung der Aufgaben der öffentlichen Bildung sowie die Entwicklung der internationalen Beziehungen. István Veress berichtet in seiner Studie mit dem Titel: Das Wirken des Verkehrsmuseums von 1980 bis 1990 darüber, daß die für wissenschaftliche Forschungsarbeit und zur Modernisierung der Museumsgesetze erlassenen Regierungsbeschlüsse und von Oberbehörden herausgegebenen Regelungen die Entwicklung des Museums gefördert haben. Eine dieser war unter anderen, daß das Museum zur Erfüllung der verkehrshistorischen Forschungsaufgabeh öffentlich zur Landes-forschungsstelle erklärt und deren Wirkungsbereich durch eine gesetzkräftige Verordnung erweitert wurde. 388