Jakabffy Imre szerk.: Az Iparművészeti Múzeum Évkönyvei 13. (Budapest, 1971)
IPARMŰVÉSZETI MÚZEUM - MUSÉE DES ARTS DÉCORATIFS - Zlinszkyné Sternegg Mária: A hangszergyűjtemény újabb szerzeményei
N EUERWERBUNGEN IX DER MUSIKINSTRUMENTEN SA MMLUNG Ausser dru bereits veröffentlichten Neuerwerbungen der letzten Jahre, sind zwei Schenkungen von grosser Bedeutung. Unsere Inslriiinenlensainiulung wurde mit einem Empire Hammerflügel von Georg Haschka und mit einem luxuriöse ausgestalteten Flügel der Pariser Firma Pleyel bereichert. Wir sind für diese Gaben Frau Irene Sváb zum grössten Dank verpflichte! (Anm. 1). Hammerflügel von Georg Haschka. Wien, um ISIS (Anm. 5, Abb. I —2 u. 4). Signatur: „GEORG HASCHKA IN WIEN"' erscheint in der Mille des Vorsatzbrettes als Felsinschrifl einer auliquisierenden Darstellung, welche in eine Ideal-Landschaft versetzt ist. Tusehmalerei (Abb. 3). Äussere Form: das prunkvolle Instrument ist in Mahagoni furniert, rundherum an den Kaulen mit dunklem .\ ussholzfurnier und Bronzeboschlägen geziert. Das Gehäuse ist von vier geschnitzten, teilweise vergoldeten Maurinnen Gestalten gelragen. Die Basen der beiden vorderen Karyatiden sind durch eine schwarzgebeizte Holzleiste verbunden, an der eine, mit vergoldeten Schnitzereien geschmückte Pedallyra angebracht ist. Eingebaule, vom I laiipldeckel verschlossen ne Klaviatur. I mfang: D| —a' (sechs Oktaven und (bunte). I nlerlaslen Elfenheinbelag, Obertasten Ebenholz. Die Tastatur lässl erkennen, dass der Flügel eifrig benutzt worden war. Besaitung: zwei- bis dreichöriger Bezug. Mechanik: Wiener Mechanik mit Kaslendämpfung (Abb. 5). Registerzüge: sechs Pedale, beule fehlt jedoch fasl die ganze Pedalvorrichtung. Nach vorgefundenen Bohrungen und I lebelleislenresle am Stuhlboden und am Stimmstock versucht die Verfasserin den Funktionszweck der fehlenden Pedalen (von links nach rechts 1. 2. 4, 6) festzustellen. Hammerflügel (piano à queue) Pleyel, Paris 1898 (Anm. Kl. Abb. 7—8). Signatur: auf der Innenfläche des Klaviaturdockels: ..PLEYEL PARIS". Das geschnitzt Notenpult zeigt in traditionell-karakteristischen Buchslaben ebenfalls den Namen „PLEYEL"". Das Instrument trägt die Fabrikationsnummer: 118850. Äussere Form: die vier, goldlackierten, kannelierten Nasenbeine mit Laufrollen, sind miteinander durch schwungvollgeschweifte, geschnitzte und vergoldete Spreizen verbunden. Der Klaviaturdecke], die ganze Oberfläche des Gehäuses, sowie Innen- und Aussenseite des Deckels sind mil ..vernis Marlin" Lackmalerei geschmückt: Stilleben-Kompositionen und ..feie chainpèlce"-Szenen in Auffassung des französischen Rokoko. Vorspringende Klaviatur. Untertasten Elfenbeinbelag, Obertasten Ebenholz. Umfang: A 2 —a 4 (sieben Oktaven). Besaitung: kreuzsaitig. A 2 —Ei einchörig umsponnen, T\ —C zweichörig umsponnen. Cis-Fis dreichörig umsponnen: ab G dreichörig. Schmiedeiserne Anhängeplatte mit vier durchlaufenden Spreizen und Capolaslo. Mechanik: I îepel ilionsmeohanik mit doppeller Auslösung. Oberdämpfung. Zwei Pedale: Verschiebung, Dämpfung. Ein Bleistif (.vermerk unterhalb der rechten ausziehbaren Tasse, im Einklang null den Geschäftsbüchern der Firma Pleyel (Anm. 13) bestätigt, dass der Besteller dieses