Hausner Gábor szerk.: A Hadtörténeti Múzeum Értesítője = Acta Musei Militaris in Hungaria. 7. (Budapest, 2004)

GYŰJTEMÉNYI- ÉS MŰHELYMUNKA - TOMBOR KRISZTIÁN: Egy második világháborús angol rohamsisakbélés restaurálása

THE RESTORATION OF THE LINER OF A WORLD WAR II BRITISH STEEL HELMET Taking an unusual object in hand is always a challenge for the restorer, and an opportunity to gain experience. Such an occasion arose when an item of an archaeological finds, a Mark II helmet from the battle for Crete in 1941, turned up in damaged condition. The most important component of the helmet's liner was a paper frame, fixed by neoprene shelves, linen cloth lining and metal rivets. The primary aim in this case was not to restore the original conditions, but to preserve the hallmarks of history on the helmet to such an extent that they do not endanger the physical, chemical and biological stability of the item. The paper frame of the helmet liner had suffered so significant physical and biological damage that it was unsuitable for performing its original function of bracing. Thus, the partial dismantling of the object was unavoidable. To strengthen the straps, the restorer separated the layers and inserted a new layer between the originals. By doing so, the item regained its original structure and appearance. Finally, the restorer assembled the components and, using the original rivets, fastened the liner to the helmet. RESTAURIERUNG DES FUTTERS EINES BRITISCHEN STURMHELMS AUS DEM ZWEITEN WELTKRIEG Für einen Papierrestaurator ist es immer eine Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln und zugleich eine Herausforderung, wenn er während seiner Arbeit einen ungewöhnlichen Kunstgegenstand in die Hand nehmen kann. So eine Herausforderung war der Mark II. Sturmhelm aus den Kämpfen auf Krete, der als ein archeologisches Fundstück, in stark beschädigten Zustand zu uns kam. Der wichtigste Teil des Helmfutters mit einer gemischten Grundlage war das Gerüst aus Papier, was neben den Neoprem Bocks mit einem Tuchfutter, einer Nietung aus Metall festgehalten wurde. Die primäre Zielsetzung war in diesem Fall nicht die vollkommene Wiederherstellung des originalen Zustandes, sondern das Behalten der Kennzeichnen, die der Helm während seiner Geschichte erhielt, und zwar auf eine Weise, dass sie die physich­chemisch-biologische Stabilität des Objektes nicht gefährden sollten. Das Papier des Helmcsfutters wurde wegen der physich-biologischen Schaden so schwach, dass es seine ursprüngliche Funktion, die Steifung nicht mehr ausführen konnte. Das bedeutetet, dass man auf eine teilweise Öffnung des Gegenstandes nicht verziechten konnte. Damit diese Bänder ihre ursprüngliche Haltung zurückgewinnen, löste der Restaurator die Schichten der ursprünglichen Schiene, und zwischen den äusseren und inneren Schichten wurde eine neue Schicht eingebaut. Auf diese Weise erhält der Objekt seine ursprüngliche Form. Zuletzt baute der Restaurator die einzelnen Elemente des Helmfutters wieder zusammen, und es wurde mit den originalen Nieten an den Helm festgenietet.

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