Tanulmányok Budapes Múltjából 11. (1956)

Nagy Lajos, A Terézváros kialakulása

des Jahrhunderts recht viel Gärten, welche unverbaut waren, und deren Parzel­lierung nur im 19. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Gleichzeitig mit dem Beginn der Verbauung des Gartenviertels entstand in der Gegend des heutigen Ivövölde tér, also jenseits der Oberen Meiereien, eine verhältnismässig geschlossene Siedlung von 35 Häusern mit ganz kleinen Bau­gründen. Unter ihren Besitzern findet sich kein einziger Bürger. Die Parzellierung der imWinkel der Majakovszkij-utca und Bajcsy-Zsilinszky út liegenden Meiereien und Äcker hat vom Gesichtspunkte der Entwicklung der Stadt die Bedeutung, dass, während anfangs das Viertel der Gärten sporadisch besiedelt wurde, hier eine geschlossenere Siedlung entstand, ähnlich jener, welche sich jenseits der Oberen Meiereien erstreckte. Im Laufe des 18. Jh. wurden hier 273 Häuser gebaut, ebenfalls auf kleinen Gründen. Es Hessen sich hier auffallend viel Klein­häusler nieder. Die Besiedlung und Regulierung der Gebiete der Oberen Meiereien und der südlich von der Majakovszkij utca liegenden Ackerfelder und Meiereien wurde erst im Laufe des 19. Jahrhunderts unternommen. Der Bereich der Theresienstadt des 18. Jahrhunderts kann durchaus nicht als eine Siedlung städtischen Gepräges angesehen werden. Eine geschlossene Häuserreihe finden wir bloss auf jener Seite der Tandstrasse (des heutigen Tanács­kőrút) , welche der Stadtmauer gegenüber lag, in den übrigen Teilen der Theresien­stadt standen die Häuser senkrecht zur Strassenachse und hatten charakteristisch weite Höfe, während sich an die südlich der Maj kovszkij utca gelegenen Häuser mehr oder weniger grosse Gärten anschlössen. Dies kann eher als eine dörfliche Sied­lungsweise bezeichnet werden. Die Baugründe, die sich im 18. Jahrhundert in verschiedener Grösse aus­gebildet haben, sind grösstenteils bis auf unsere Tage in ihrem ursprünglichen Ausmass erhalten geblieben. Ihre Lage und Form ist sogar noch aus einem Stadt­plan der Gegenwart ersichtlich. Die in T, U und viereckigen Formen verbauten Baugründe, mit ihren mehrstöckigen Häusern, engen Innenhöfen verdecken heute schon die Umrisse jener Gründe, welche für uns die Gliederung des Gebietes der Theresienstadt im 18. Jahrhundert bewahrt haben. Verzeichnis der Beilagen Beilage 5—9. Grundriss der Theresienstadt um das Jahr 1740 126

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