Tanulmányok Budapest Múltjából 5. (1936)
Bánrévy György: Az első hivatalos intézkedések a visszafoglalt Budán 1686-ban 242-270
AZ BlySŐ HIVATALOS INTÉZKEDÉSEK A VISSZAFOGI,AI/r BUDÁN 1686-BAN 269 weither und was gestalten verarendieret, oder in Verraitthung und in aigene Verwralttung nur auf getheüre Handt verlassen? Und was auch ain- und anderes beyläuffig etwan abgeworffen? 4-to. Seyndt hierüber alle solche Bericht und Aussagen eines jeden Orths in ein Buech zu schreiben und einzutragen, und was pro moderno thuelich ist (wan und soweith es der Soldatesca Wintter Quartier nit hinterlich), die Sache darnach wider einzurichten und der Befundt mit allen Umbständen zu relationieren. 5-to. Weill von dem Weingebürg, denen Waldungen, Äckher- und Wisen, Veldt, auch von verhandenen Bädern und darzue gewidmeten Grundtstücken und Würthshäusern ein zimbliches Emolumentum Camerale zu hoffen, wirdt das beste davon gelegensamb und bequembister vor allen Dingen für unser vorhabendes Provisor Ambt (so wür in Ofen aufzurichten allergnädigst entschlossen) zu reserviren, und das übrige, wie auch die gemaine Häuser in der obern Statt (die nicht der Statt Mauhr, allwo villeicht Casarmen zu setzen, negst angelegen) mit der Obligation, dieselbe womüglich in ainer Jahrs Frist hinwider zu erheben und aufzubauen, denen sich darumb anmeldenden vermüglichen catholisch- und (ohne vihl Rumor zu machen) maist teütschen Ley then (zumahlen auch die Besatzung von teütscher Miliz bestehen thuett) auf unsere gnädigste Ratification in Verkhauff undt Bestandt mit Daraufschlagung eines gewissen Diensts nach genüessenden 3 bis 5 Freyiahren umb ein billiches zu vergeben seyn ; in der Wasser Statt undt zu Pest aber allerhandt Nationes promiscue zu admittieren ; doch, was die Vestung anbetrifft, dass vorhero die Hausser, quo numero, welche gantz ruiniert oder noch mit Gewölberen und Kelleren versehen, durch den Inspector und Maurmaister Cerosola recognoscieret und geschätzet und Bericht darüber erstattet werde : gestalten dan alles, was von höcherer Importanz, die Inspection es vor dem Schluss an unsere Hoff Cammer ausführlich solle gelangen lassen, undt wür wollen aufs eheiste resolvieren, wie die Fortification zu stellen seye, damit man in dem Bau der Hausser sich darnach desto sicherer haltten möge. 6-to. Sollen die Dreysigist, Zoll und Mauth zu Landt und Wasser, wie zu Zeiten der Thürckhen, eingenohmben undt dermahlen hierinn nichts alteriret werden. Wirdt auch zu überlegen seyn, wie dergleichen Bestellung zu Waizen und Novigrad als Filialen nacher Ofen und Pest, und dan der Vichtrib auch hiesiger Statt Wienn zu guettem von erster Handt incaminieret werden khönne, so mit der Sache verstendig- undt ehrfahmen Leüthen zu consultieren. 7-mo. Gebühret dem Camerali der Wein- und Bierschanckh sambt dem Fleischhackhen, in einem leidentlichen Wertth und Anschlag, auf dass der Soldat und die Burgerschafft dardurch nit aggravieret werde, so von dem Proviant Ambt inzwischen und khünfftig durch das Provisorat zu treiben ist, oder endlichen in Bestandt zu lassen, und solle dissfalls jederzeit sowohl mit dem Wein und Bierr in Vorrath, als Ochsen, Rindt und khleinen Vieh eine zeitliche Vorsorg aida gemacht undt ein nuzliches Werkh darmit getriben. Jedoch cum tempore subsequenti bey zuenehmbender Anzahl und Vermehrung der Burger Wein und Byer zu schenckhen und zu schlachten ihnen auch verstattet, hingegen aber zu gewissem Tranckh- und Fleisch-Acciss oder Thötz und Umbgeldt das gewöhnliche davon, wie zu Leopoldstatt, genohmben werden. 8-vo. Seyndt die Mühlen insonderheit zu Notturf ft des Proviants und zu Privat-Vermahlungen (von welchen die gebräuchige Schuldigkheiten auch abzurichten) gahr nuzbahr und wohl zu gebrauchen und sambt der aldasigen Pulvermühl demnegsten wider instandt zu bringen. Item 9-no. der Haussen- und Fischfang bey Ofen und Waizen nach dem vorigen Modo, so hoch es seyn khan, zu vermüetthen, und 10-mo. das österreichische Küefflsalz und dessen Verschleiss mit guetter Manier zu Verschlagung des Stainsalzes, si non in toto, pro parte saltern, auf eine Prob (als von welchem der Genuss auf einen Salzstain von 70 bis 80 Pfunden nur zu 5 Groschen gegen dem Küefflsalz vihl geringer), wie schon zu Prespurg, Raab und Cammoren, nach und nach nuzlich einzuführen, undt eo fine das Stainsalz in Offen abzulösen, das baides desto leichter als ein Regale Principis sub una manu verschlissen werde, welches etwa mit einem Drittl des österr[eich]ischen undt zwey Drittl Stainsalz (wan jenes auch etwas leichter, als umb acht Groschen hinauszugeben) auf eine Prob zu versuechen wehre, daneben vom Stein dasjenige zu begehren, was die Thürkhen vorhin genossen haben, welches alles und vihl mehr andere der Orthen nach weitters