Budapest Régiségei 28. (1991)

ANYAGKÖZLÉSEK - Kocsis László: A Tribunus Laticlaviusok háza az aquincumi 2-3. sz-i legiotáborban : összefoglalás 141-197

ses in der Germania Inferior. Köln (1977) 360.; Gabler 1977,145-147.; Mócsy 1974,86. 231. Mócsy 1974, 86.; Gabler 1977, 150.; Kocsis 1986, 353.; Nagy 1973,90.; Kocsis L.: BpR XXV (1984) 232.; Póczy-Németh-Sűrmai-Kocsis 1986, 398.; Alföldy G.: Die Truppenverfeilung der donaulegi­onen am Ende des I. Jahrhunderts. AAH 11 (1959) 141.; Szirmai K AÉ 107 (1980) 198. 232. Lásd Bezeczky T. és Gabler D. idevonatkozó meg­állapításait e közleményben. 233. Nagy T. 1973,115. 234. A téglabélyegek vizsgálata feltehetőleg hozzá fog járulni az épület árnyaltabb korszakolásához, amit egy későbbi összefoglaló során végzünk el. 235. Ez a jelenség feltétlenül összefügg a háborús vi­szonyokkal; nevezetesen a pénzforgalom, a keres­kedelem és a kézműipar működése feltételének LÁSZLÓ KOCSIS Als Ergebnis der in den beiden Grabungssaisonen der Jahre 1978-79, sowie im Laufe der anhand des Umbaus des Flórián-tér (Óbuda) durchgeführten Fundrettungen haben wir den nördlichen Teil des Hauses der tribuni laticlavii des Legionslagers vom 2-3. Jh. freigelegt und identifiziert. Das Gebäude hat ein Ausmass von 59,5x39,5 m. An seiner Westseite trennt es von der via principalis eine 14,8 m breite taberna. Im Süden grenzt es an die via sagularis, während es im Norden durch einen in ost-westlicher Richtung verlaufenden Serviceweg ab­geschlossen wird. Im Osten trennt es ein 3,4 m breites Gässchen vom Hause eines vermutlich anderen Tri­buns. Der Hof des Gebäudes ist an drei Seiten, im Süden, Westen und Osten mit einem 11,1 m breiten, von Nor­den hingegen mit einem 12,2 m breiten, ebenerdigen Gebäuderkern umgeben. Der Hof ist durch einen rundum verlaufenden, gedeckten Gang und neben dem Gangeländer mit einem ziegelverkleideten Re­genwasser-Ableitungskanal umgeben. In nordwestli­chen Teil des Baues wurde mittels eines Praefurniums erst mit Hypocaustum-Heizung, dann nach Durchlei­tung der Warmluft mittels eines Heizkanalsystems in mehreren Räumen geheizt. An der nordöstlichen Seite des Gebäudes wurde zu Beginn des 3. Jahrhunderts durch Umbau von fünf früheren Räumen ein Mithraeum errichtet. Der Tempel weist in der Richtung von Norden nach Süden ein Innermass von 4,4 xl4 m auf. Sein Eingang war an der Südseite. Die Vorhalle ist 4 x2,8 m gross. Das Podium an der Ostseite ist 55 cm breit und 45 cm hoch, es ist in der Querachse in einer Länge von 1,7 m unterbrochen, sich dann fortsetzt, um sich der romlása egyrészről, másrészt a háborús pusztítá­sok során nyilván több sigillata kerül a földbe. Hasonló jelenség mutatható ki a sigillata forga­lomban az 1. század végén és a 2. század 30-as éveiben is (38/1. kép). 236. Lásd az 1979 39, 57, 58, 64, 65, 67, 71, 72, 74, 86, 118 érmeket. 237. Nagy T. 1973, 104.; Szirmai K: Das Straßennetz des Legionslager von Aquincum im 2. und 3. Jahr­hundert. Studien zu den Militärgrenzen Roms. Vorträge des 13. Internationalen Limeskongres­se, Aalen (1983) Stuttgart (1986) 426. 238. Vesd össze a 19-20. képpel. 239. Póczy-Németh-Szirmai-Kocsis 1986,402. 240. Lásd 82. jegyzet. Nordwand des Heiligtums, angliedernd fast bis zum nördlichen Podium zu reichen. Auf diesem Teil des Podiums wurden die heilig­tumsgründenden Steintafeln untergebracht. An der Westseite ist das Podium 1,5 m breit, hinsichtlich se­iner Höhe stehen uns keine Angaben zur Verfügung. Am weissgetünchten Verputz der westlichen Wand des Sanktuariums waren auf einem 24 cm breiten Feld zwischen einem gelben und bordeauroten Streifenpa­ar aufeinanderfolgend Szenen aus dem Leben des Mithras gemalt. Die mythische Geschichte geht von links aus, führt über den „Schlangenaltar" des Petro­genitas und findet ihre fortsetzung an der Wandmale­rei der Ostseite von unten nach oben. Der Kultustein fehlt. Ursprünglich umrahmte das Wandbild den Gründungsstein und den auf diesem untergebrachten Kultstein. An seiner ursprünglichen Stelle fanden wir den gleichzeitig mit der Einrichtung des Mithraeums errichteten Petrogenitas-Altar, dessen Oberteil fehlt. Der Altar und die Nordwand des Sanktuariums wei­sen eine einheitliche Komposition auf. Hinter dem Petrogenitus-Altar fanden wir einen Hohlraum (favi­saet), aus dem eine Menge von Tierknochen zum Vorschein kamen. Unter anderen 322 Hühner, 230 Schweine, 20 Hausgänse, 18 Rinder, 3 Schafe, 6 Fel­dhasen. Das Heiligtum wurde über ein halbes Jahrhundert lang benützt, dann wurden die grösseren Altäre vor die Steintafel des Gründers gestellt und der nördliche Teil des Heiligtums mit Lahmziegeln vermauert. Hinter der Vermauerung kam eine an mehreren Stellen zerbrochene gelblich grüne gravierte Glass­chüssel mit einem Durchmesser von 205 mm, einer Höhe von 4-5 mm zum Vorschein. Der Boden des DAS HAUS DER TRIBUNI LATICLAVII AUS DEM LEGIONSLAGER VOM 2-3. JH. IN AQUINCUM (Vorbericht) 152

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