Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 29. (1976)

RABE, Horst – STRATENWERTH, Heide – THOMAS, Christiane: Stückverzeichnis zum Bestand Belgien PA des Haus- Hof- und Staatsarchivs Wien

442 Stückverzeichnis vielen Fällen über die Empfänger- und Absenderangaben der Quellen hin­aus erst zu einer eindeutigen Identifizierung führen, sind als Zusätze der Bearbeiter — analog dem Verfahren bei der Datierung — in eckige Klam­mer gesetzt. 6.2 Sofern Personen durch ihre Titel und Herrschaften (Orte, Territorien usw.) gekennzeichnet sind, werden diese Herrschaften, um ihre geogra­phische Identifizierung zu erleichtern, in genauer Analogie zur Angabe der Ausstellungsorte aufgeführt, d. h. nach Möglichkeit grundsätzlich in moderner Schreibung (vgl. 5.1—4). Auch die Titel werden dabei, soweit möglich, in ihrer deutschen Form aufgenommen. Dabei gelten folgende Abkürzungen: Abt A König K Administrator Am Kurfürst KF Baron Ba Landgraf LG Bischof B Legat L Burggraf BG Licentiat Lie Dekan Dk Magister (art.) MA Doge Do Markgraf MG Doktor Dr Marquis Ma Earl Ea Messire Ms Erzbischof EB Nuntius N Erzherzog EH Pfalzgraf PfG Frater Fr Prälat Pl Fürst F Prior Pr Graf G Propst Pp Großfürst GF Ritter Ri Großmeister GM Schah Sh Herr Hr Sultan S Herzog H Visconte (Vicomte) VC Kaplan Ka Vizekönig VK Kardinal Kd Woiwode Ww Koadjutor Ko Zar Z Die Bildung des Plurals erfolgt durch Verdoppelung des letzten Buch­stabens (z. B. EHH, Kdd). 6.3 Sofern Personen in den Quellen mit ihren Eigennamen erscheinen — besonders häufig als Absender —, sind diese Namen grundsätzlich in der Namensform und Schreibweise der Quelle selbst auf genommen, und zwar möglichst nach Maßgabe einer eigenhändigen Unterschrift, weil bei ihr die Authentizität der Namensform am ehesten gesichert ist; Normalisie­rungen dieser Schreibweise, vor allem die Streichung von Doppelkonso­nanten, folgen den Editionsregeln Bauers (vgl. Anm. 4). Die Mehrsprachig­keit der Korrespondenz bringt es mit sich, daß auch die Namen — selbst in den eigenhändigen Unterschriften — in unterschiedlichen Sprachfor- men begegnen. Soweit es sich dabei um wenig bekannte Namensformen handelt (z. B. Petrus Rodericus statt Pedro Ruiz), sind sie — in eckiger Klammer — durch geläufigere Formen ergänzt bzw. erläutert wor­den. 6.4 Das Prinzip der Quellennähe bei der Aufnahme von Eigennamen ist in Anpassung an den Sprachgebrauch der deutschsprachigen Wissenschaft­

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