Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 7. (1954) – Festgabe zur Hundertjahrfeier des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

WIESSNER, Hermann: Der Stand der Urkundenedition in Kärnten

520 Hermann Wiessner Schenken von Osterwitz mit 3 Originalen im Kärntner Landesarchiv und im österreichischen Staatsarchiv, Konrad von Schrankbaum mit 3 Kopien in den Salzburger Kammerbüchern des Staatsarchives in Wien, Reimbert vom Glanegg mit 3 Urkunden im österreichischen Staatsarchiv und im Steirischen Landesarchiv, Otto von Falkenstein mit 2 Originalen im österreichischen Staatsarchiv und in Admont, Ortolf von Kreig mit 2 Ur­kunden im Österreichischen Staatsarchiv und im Pisweger Kopialbuch des fürstbischöflichen Diözesanarchives in Klagenfurt, die Brüder von Silber­berg mit 2 Originalen im österreichischen Staatsarchiv und im Steirischen Landesarchiv, Rudolf von Ras mit 2 Urkunden in den Bamberger Codices und im Steirischen Landesarchiv, Giselbert von Khünburg mit 2 Kopien (ÖStA. und KLA.), Gertrud von Drauburg mit 1 Kopie (KLA.), Ulrich von Dürrnstein mit 1 Original (ÖStA.), die Brüder von Freiberg mit 1 Original (Pfarrarchiv Obermühlbach), Sigla von Flaschberg mit 1 Original (KLA.), Gozzo von Griffen mit einer Kopie (KLA.), Ulrich von Greifenfels mit 1 Kopie (KLA.), Konrad von Hohenburg mit 1 Original (ÖStA.), Gottfried von Kolnitz mit 1 Original (ÖStA.), die Brüder von Leobenegg mit 1 Original (ÖStA.), Konrad von Seeburg mit 1 Original (KLA.), Elisabeth von Sebriach mit 1 Original (Pfarrarchiv von Ober-Vellach), Gottfried von Trixen mit 1 Original (Kapitelarchiv in Völkermarkt) und Otto von Weissenegg mit 1 Original (ÖStA.). Wir kommen nun zur zweiten Gruppe, zu den nichtheimischen Quellen und beginnen hier mit jenen Stücken, die sich um König Ottokar, den überragenden Gegenspieler Herzog Philipps im Kampfe um Kärnten grup­pieren. Es kommen da 22 Urkunden in Betracht, davon 12 Siegelurkunden. Davon befinden sich 5 im österreichischen Staatsarchiv, 4 im Kärntner Landesarchiv, 2 im Steirischen Landesarchiv und 1 im Reichsarchiv in München. Sie sind alle bis auf eine ediert. Von den 9 in Betracht kom­menden Kopien entfallen 4 auf das ehemalige Kapitelarchiv in Prag, 2 auf das Reichsarchiv in München, 2 auf die Vatikanische Bibliothek und 1 auf das Staatsarchiv in Venedig. Von den annalistischen Quellen sind hier besonders die österreichische Reimchronik, die Annales sancti Rudberti, die Continuatio Praedicatorum Vindobonensis und Johann von Viktring anzuführen. König Stephan, der Verbündete Philipps, beziehungsweise seine Bevoll­mächtigten sind durch 5 Urkundeinabschriften vertreten. Diese Kopien befinden sich zum Teil in Prag, im Museum von Cividale und im Staats­archiv zu Venedig. Alle Stücke sind bereits ediert. Der überragenden Bedeutung König Rudolfs entsprechend, ist auch die Zahl der Urkunden und der erzählenden Quellen, die sich mit seiner Person und Kärnten verknüpfen. Von den 37 Siegelurkunden dieser Epoche, die auf Kärnten Bezug nehmen, sind 16 im österreichischen Staatsarchiv, 12 im Kärntner Landesarchiv, 5 im Reichsarchiv zu München, 3 im Steiri-

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