Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)

1807

Gab. Arch. Varia fasc. 1.). Baldacci, aki a jelentéseket a király elé terjesz­tette, őt becsülte legtöbbre a titkos jelentések küldői közül. „Diese Ein­gaben — írta június 26-án — gewähren ein vorzügliches Interesse, da sie von einem Manne herrühren, der Einsicht, Kenntniße und Freymüthigkeit besitzt, schon zuvor mehreren Landtagen beiwohnte, viele Haupttriebfedern der Menschen genau, und beinahe alle Landtagsglieder persönlich kennt, mithin die Wahrheit sagen will und kann." (Kab. A. 437/1807.) A rendőrség részéről Sumerau báró március 9-én tett előterjesztést megfigyelők kiküldésére. Ratoliska udvari titkár véleménye alapján a horvát származású Madichöoich Ferenc Károly budapesti ügyvédet, Ley udvari taná­csos referátuma alapján pedig a Bécsben élő belga Leurs nyugdíjas tiszt­viselőt és Fröscher kőszegi nyugdíjas pénzügyi tisztviselőt ajánlotta, ámbár Ratoliska elsősorban katonatisztek kiküldése mellett nyilatkozott. Ratoliska hält hierzu deutsche Civilisten nicht sehr geeignet, wohl aber die Ver­wendung der auf die Weiber leicht Einfluß habenden Offiziere von deutschen, vorzüglich Kavallerie-Regimentern nützlich, am vorteilhaftesten aber die Advokaten, welche die Geschäfte des Adels besorgen (a távollevők követeit érti). Radichövichet az ajánlotta a kiküldésre, hogy 1806-ban javaslatot dolgozott ki „auf welche Art die Kraft eines Gesetzes für die Postulaten auch ohne Abhaltung eines Landtags bewirkt werden könnte". A maga részéről Sumerau báró még Carlorvitz báró őrnagyot és Braulik udvari titkárt említette meg, akik az előző évben az ország hangulatának kikémlelésére voltak kiküldve. Az előterjesztést, amelyet Stadion is szignált, Baldacci ter­jesztette a császár elé. (Kab. A. 378/1807.) d[e] d[a]to 13 n März 1807. Was ich von dem Major Baron Carlowitz aus seinen bißher erstatteten Berichten urtheilen kann, beschränkt sich darauf, daß es ihm zwar nicht an Eifer, wohl aber an Takt fehlt, indem seine Rapporte meistentheils nur eine Anekdotenkrämerey sind, er auf die Gespräche inter pocula, wo man in Ungarn oft ganz entsetzliche Dinge hört, die aber weder ernstlich gemeint, noch sonst von irgend einer Folge sind, einen viel zu hohen Werth legt, seine Ansicht der Dinge überhaupt zu grell ist, und seine Darstellung Leidenschaft­lichkeit verräth. Der Advokat Radichövich hat in dem von dem Hofsekretär Ratoliska angerühmten Aufsatz gute Absichten, aber nicht die besten Kenntniße von der Ung [arischen] Konstituzion verrathen. Uebrigens ist er eben so wie Leurs und Fröscher mir nicht im geringsten bekannt. Ich kann also weder ein- noch abrathen, daß ihnen das allerhöchste Zutrauen geschenkt werde, da hier hauptsächlich nur eine sehr genaue Kenntniß von den Grundsätzen und Verhältnißen des Subjekts, ferner von seiner Klugheit und Verschwiegenheit den Ausschlag geben kann. So viel darf ich aber als richtig annehmen, daß alle vier vorbenannte Individuen (höchstens mag Baron Carlowitz und auch dieser gewiß nur zum Theil eine Ausnahme machen) in den Circeln der Magnaten und der Komitatsdeputirten wohl schwerlich Zutritt finden, mithin auch bey dem besten Willen sicher nicht in der Lage seyn werden, über die Stimmung und Gesinnungen der­jenigen genaue Erkundigungen einzuziehen, auf die eigentlich Alles ankörnt.

Next

/
Thumbnails
Contents