Jánossy Dénes: A Kossuth-emigráció Angliában és Amerikában 1851-1852, I. kötet (Budapest, 1940)

Okirattár

Nie hatten eich alle Interessen des Landes so in einer Hand vereiningt. Wie man dieser Sendung entsprochen hat? Oh man sagt, „Komorn hat mindestens die Besatzung dem Lande erhalten und deren persönliche Sicherheit festgestellt". Allein ich glaube die Besatzung von Komorn hatte nicht die Aufgabe sich selbst, sondern die Festung zu halten, nicht die persönliche Sicherheit, sondern die Rechte der Nation zu wahren. Ich klage hiemit nicht die Besatzung, die Masse an, auch nicht einen auch deren Führer, denn diese haben in ihren Memoi­ren gesagt, sie seien getäuscht worden, wie das vorherzusehen war. Auch sagen sie ja selbst, die Eroberung von Komorn hätte den Österreichern unermessliche Opfer und Aufwand an Geld und Menschenleben gekostet. Das glaube ich auch. Komorn mit einer Besatzung von 28.000—30.000 Mann, mit 420 und einigen Belagerungs-, 64 Feldgeschützen u. s. w. konnte sich vertheidigen. Wahr, man klagt an teilweisem Mangel an Munition, Lebensmitteln, Requisiten, Matériáién u. s. w., man hat aber die erforderlichen Ausweise „detaillirter Ausweise" nicht mit­geteilt. Ich werde es seiner Zeit tun, um es mit jenen zu control­liren, die man hoffen darf. Man wird nicht glauben, dass ich zu denjenigen gehöre, die mit einem grossen unwissenden Teil der Bevölkerung glauben, Komorn sei uneinnehmbar oder könnte sich jahrelang halten. Allein es wird überflüssig sein sonnenklar zu beweisen, die Aus­weise werden lautsprechen, die Unterfertiger der Capitulations­punkte werden gezwungen sein, es dem Urteil Europas zu über­lassen, dass Komorn sich mit dem erforderlichen Belagerungs­heer mindestens 6—8 Monatelang schlagen konnte voraus­gesetzt, dass sich das Belagerungscorps auf 90 bis 100 tausend Mann beläuft. Soviel hatte Österreich nicht, auch konnte es nicht 200 Millionen opfern und in 6—8 Monaten was konnte sich nicht ereignen? Welche Wendung musste es nehmen, wenn man be­denkt, dass der zwar entwaffnete, aber in seinen heiligsten Ge­fühlen verletzte Honvéd noch im Lande war und noch nicht in den österr. Regimentern steckte.

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