Háromnyelvű levéltárismertető : The National Archives of Hungary : Das Ungarische Staatsarchiv : Les Archives Nationales de Hongrie

Propaganda-Ansichtskarten die Städte, die nach dem Weltkrieg von Ungarn abg wurden, Dezember 1919 Im Frühling 1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, lag das erst vor 20 Jahren in Be­trieb gesetzte Archivgebäude in Trümmern, unter den Gemäuern waren verbrannte, zer­streute Dokumente und Faszikeln. Erst Ende 1946 Infolge der Aufräumungsarbeiten verbes­serte sich die Lage so, daß provisorisch auch Be­nutzer wieder Zutritt erhielten und die wissen­schaftliche Arbeit fortgesetzt werden konnte. 1949 wurde Gyözö Ember (1909-1993) zum Generaldirektor des Staatsarchivs ernannt, der dieses Amt bis zu seiner Pensionierung bei­nahe drei Jahrzehnte lang innehatte. In den Revolutionstagen 1956 erlitt das Archivgut einen noch schwereren Schaden als 1945: aus unerklärlichen Gründen nahmen die sowjeti­schen Truppen das Gebäude unter Feuer-im ausgebrochenen Brand wurden beinahe 9000 laufende Meter Unterlagen vernichtet. Kaum waren die Kriegsereignisse 1945 vorbei, mußte erneut an den Wiederaufbau des Archivs ge­dacht werden. Nach 1949 bildeten sich im Staatsarchiv neue Abteilungen heraus, dementsprechend wuchs die Zahl seiner Mitarbeiter zwischen 1950 und 1970 von 50 auf 129. Der Umfang des Archiv­guts vermehrte sich ebenfalls, in den 1950er Jahren betrug es 24701 laufende Meter, zwan­zig Jahre später waren es schon 33 345 lau­fende Meter. Das hatte zu Folge, daß das alte Hauptgebäude bald zu eng wurde, es mußte für neue Dienststellen gesorgt werden. Die Arbeitsverhältnisse in der Verfilmungs- und in der Restauratorenwerkstatt wurden immer besser und moderner. Die Zahl der Mikrofilm­aufnahmen verzehnfachte sich innerhalb zweier Jahrzehnte von 2 auf 20 Millionen Auf­nahmen. In der Nachkriegszeit wurden alle Bestände inventarisiert, und wo es nötig war, wurden die Unterlagen nach dem Provenienz­prinzip neu geordnet. Zwischen 1875 und 1944 wurden vom Staatsarchiv zwar nur 20, zwischen 1945 und 1969 aber schon 200 Wer­ke herausgegeben.

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