Mitteilungen des K. K. Archivrates 2. (Wien, 1916)

Von Regierungsrat Dr. Karl Siegl: Aus dem Egerer Stadtarchive

58 Dr. Karl Siegl. 17. (1431), Juli 3 (am dinstag nach visitacionis Marie), Nürnberg. — Derselbe verwahrt sich gegen das Gerücht, daß er an dem Scheitern der Egerer Verhandlungen schuld sei. Pol. 61b bis 62a. — Ebenda, S. 48, Nr. 82. 18. 1431, September 30 (sontag nach sanndt Michelstag 1431). — Der Tag zu Windsheim. Pol. 37 b bis 39 b. — Ebenda, S. 48, Nr. 84. 19. 1434, Dezember 11 (sabbato post festum sancti Nicolay anno domini etc. 34). — Der Tag zu Frankfurt. Pol. 39b bis 42b. — Ebenda, S. 50, Nr. 95. 20. 1435, Jänner 5 (an der mitwochen vor epiphanie domini anno etc. 35), Lichtenfels. — Friedrich, Siegmund und Wilhelm, Gebrüder, Herzoge zu Sachsen, einerseits, und Friedrich, Johannes, Friedrich und Albrecht, Markgrafen zu Brandenburg, anderseits, schließen zu Lichtenfels ein Bündnis, sich in allen Kriegen und Nöten gegenseitig beizustehen. Irgend welche »schelung« unter ihnen soll auf Seite Sachsens von Hugóid von Sleinitz, Thomas Loßer, Johanns Magdeburgk, Schösser zu Coburg, und Nickel von Wolffersdorf, Amtmann zu Voitsberg, und von Seite Brandenburgs von Hans von Breida, Hans von Waldau, Bitter, Erhard Fortsch und Hans von Gutenberg dem Ä., je nach den Landen, wo sich die »schelung« ereigne, in den Städten Treuenwiesen, Wittemberg, Ölsnnitz, Hof, Kulmbach oder Coburg ausgetragen werden. Obmänner des Schieds­gerichtes sollen sein: der Bischof von Würzburg oder Graf Heinrich von Schwarzburg oder Wilhelm von Bechberg. Bei Widerspenstigkeit und ßäubereien unter den Untertanen sollen sich wieder, je nach den Gebieten, die Amtleute von Sachsen, und zwar die zu: Wittemberg, Beititz und Zaan, jene im Vogtlande zu: Zwickau, Ölsnitz, Weida, Saalfeld, Ziegenruck, Arnshaug. und Stoneck, jene von Franken zu: Coburg, Hilpurg und Königsberg, jene in der Mark zu: Trubenwiesen, Trebend und Sander, jene im Vogtlande zu: Hof, Münchberg, Schauenstein, Thiersteiu und Hohenberg und jene im Lande Franken zu: Plassenburg und Zwirnitz gegenseitig beistehen. Siegler: die oben genannten Fürsten. Zeugen und Mitsiegler: »Heinrich Grave von Schwarczburg, Apel Vitzthumb, Bitter, Conrad von Stein, Marschalk, Friedrich von Maltitz, Nickel von Wolffers­dorff, Johanns Magdeburg, Schosser zu Coburg, Hugóit von Slinitz, Thoma Loser, Heinrich Leubing, Thumprobst zu Nuremberg, licentiaten, prothonotarien, Bethe unnd zu dieser eynung bescheiden von unnßer gnedigen herren von Sachsen wegen; Wilhelm von Bechberg, hove­meister, Hanns von Breida, Hanns von Waldaw, Bitter, Eberhart und Mértéin Fortschen, Hanns von Guttenberg der Eider, Conradt von Luchaw, Hanns von Cotzaw und Hanns Im hoffe den eitern, Bete von unnsern gnedigen herren von Brandeburg wegen.« Pol. 13a bis 16b.

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