Mitteilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs 3. (Dritte Folge, 1904)

Major Semek: Die Artillerie im Jahre 1809

100 Sernek. Vorerst ergibt sieb noeb die Frage, wie die Beteilung mit Geschützen erfolgte und wie dieselbe geregelt war. Die Ausrüstung der Korps mit Gescbützen und Fuhr­werken erfolgte an jenen Orten, wo größere Depots aufgestellt waren, dabin kam auch das aufgebrachte Fuhrwesen, dahin wurden die Handlangerkompagnien, Artilleriekompagnien und das Feldzeugamtspersonale gesendet, so daß die Artillerie bereits vollkommen ausgerüstet von diesen Orten auf die Sammelplätze der Korps abmarschierte. Zur Leitung der Ausrüstungen der Korps wurden be­stimmt: Für die Korps in Prag GM. Baron Schuhay, für das 3. Korps und das 1. Reservekorps FML. Baron Rouvroy; später wegen anderweitiger Verwendung desselben ebenfalls GM. Scbubay; für das 4. Korps der bei der ungarischen Reserve befindliche Oberst Künigl, im Vereine mit dem Feldzeug­amte Wien; für das 5. Korps GM. Baron Häring; für das 6. Korps und 2. Reservekorps FML. Baron Rouvroy; für das 7. Korps, insoweit dessen Ausrüstung schon in Galizien war, Oberstleutnant Ham bek; für die Ergänzungen des­selben aus Olmütz GM. Scbubay; für das 8. und 9. Korps GM. Reisner. Die bereits genannten Artilleriekommandanten hatten die Detailausführungen zu leiten. Die Ausrüstungsstationen der einzelnen Korps waren folgende: 1. Korps 2. } Prag, Brünn, Wien, Budweis, Wien, Krakau, J Graz, 1. Reservekorps .....................Brünn, 2. „ ...................... Wien. In den Stationen Prag, Brünn, Budweis, Wien waren die erforderlichen Ausrüstungen vorhanden, anders lagen die Verhältnisse in bezug auf Krakau und Graz. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

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