Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1863 (Wien, 1863)
Anhang
838 Stiftungen. Anzahl der Plätze ' in den Dadeten -InErziehungstituten und liäusern und Akademien Schul-Comp. 69 102 20. Die Hauptmann-Auditor Hoflfmann’sche . . 1 Für arme Kinder aus Pesth. Das Vorsehlagsrecht hat der Pesther Stadt- Magistrat; das Besetzungsrecht das Kriegs- Ministerium. 30* Die Ingenieur-Stiftung.................................. 4 Für Söhne von k. k. Genie-Officieren. Das Verleihungsrecht hat der jeweilige Gene- ral-Genie-Inspector. Wegen unzureichenden Capitals sind dermal nur 3 Plätze besetzt. 31* Des Veszprimer Domherrn und Grosspropsten Johann v. Kérj................................................... f Für Jünglinge aus der Stamm-Familie Kéry. Die als Officiere austretenden Zöglinge beziehen noch durch fünf Jahre die vollen Interessen des Capitals, und es tritt erst nach Ablauf dieser Frist die Wiederbesetzung des Stiftungsplatzes ein. Das Verleihungsrecht hat das Kriegs-Ministerium auszuüben. Wegen unzureichendem Capital dermal unbesetzt. 32« Die Feldzeugmeister Franz Graf Kinsky’sche l Für Söhne von Officieren, welche in der Neustädter Akademie erzogen worden, und als Officiere ausgetreten sind, mit ausschliesslicher Widmung für die Cadeten-Institute und die Neustädter Akademie. Die Verleihung findet mittelst Verlosung in der Neustädter Akademie Statt. Gebildet aus dem Reste des zur Ausführung des Kinsky’schen Denkmals, und durch freiwillige Beiträge von ehemaligen Neustädter Zöglingen zusammengebrachten Capitals. 33* Die Graf Octavian liinsky’sclie ..................... 1 Für Abkömmlinge der gräflich Kinsky’schen Familie, welche den Namen Kinsky führen. Der Stiftling hat aus dem Cadeten-Institute ausschliesslich in die Neustädter Akademie überzutreten. Das Verleihungsrecht übtder jeweilige Besitzer des Chlumetzer Fideicommisses aus. Gestiftet zum Andenken an den Gross-Onkel des Stifters, den k. k. Feldzeugmeister und Director der Neustädter Akademie Graf Franz Kinsky, im Jahre 1836. 76 103