Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1829)

CAVALLERIE

/,5o Stiftungen. den Interessen jedesmahl am 12. Februar die zwey ältesten in dei Versorgung des Wiener Invaliäen-Hauses befindlichen Veteranen dieses Regimentes zu gleichen Beträgen aut die Hand beiheilt werden sollen. Stiftung des FLofhriegs-Agenten Franz Georg Dieffenbach. D.as Vorschlagsreclit hat das L. Is. Infanterie-Regim. Nr. 2. Die Widmung ist für einen verheirateter Mann uieses Regimentes, wel­cher sich in den Feldzügen der Jahre i8i3 oder i8i4 ausgezeich­net hat, und in der Folge für einen andern Invaliden dieses Regi­mentes! vom Unterofticier abwärts. Zweyte Stiftung eben desselben. Das Recht hierzu vovzusclilagen besitzt das h. h. Kürass. Reg. Kaiser Nr. 1. Die Widmung derselben ist für einen in dem Feldzuge des Jahres l8i5 sich vorzüglich ausgezeichneten und invalid gewordenen Mann, und in der Folge für einen sonstigen mit Kindern belasteten Invaliden vom Unterolficier abwärts dieses Regiments, dann für eine Witwe eines verdienten Mannes vom Unterolficier abwärts desselben Re­giments , welche mit Kindern beschweret ist. Stiftung Sr. Durchl. des F. Z. IM. Tsicolaus Fürsten Esterhazy. Das Verleiliungsreclit hat der Stifter und dessen Erben. D ie Widmung ist für invalide Soldaten der ungarischen National-R egi- menfer vom Unteroflicier abwärts mit den Zinsen eines Capitals ven 5i,i5o fl. Stiftung des Grafen Georg Festetics. Auf Zulagen für solche obligate Mannschaft des Husaren-Regi- ments Nr. 3. (dermalil Erzherzog Ferdinand), welche über zwölf Jahre in diesem Regimenté dient, und darin län­ger fortzudienen im Stande ist. Das Capital besteht in 12,000 fl. Von den Interessen sind 5oo fl. auf Zulagen, welche nie weniger als2 ir., niemebr als eine dreifache Löhnung täglich ausmachen sollen, nach dem Vorschläge desRegi- ments, und nach der Genehmigung des Regiments-Inhabers bestimmt; der Rest von too 11. wird zur Vermehrung des Capitals gewidmet.

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