Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1829)

CAVALLERIE

451 Stiftungen. Stiftung des Pfarrers Thomas Gergurevich. Die Vertheilung geschieht von dem jeweilige n Pfarrer zu Neu» Kap ell a in Slavonien. Die Zinsen von dein Sl.iftungs-Capitale pr, 2770 -fl- liabcn eine dreyfache Bestimmung, und zwar: zur Unterstützung für einen dem geistli­chen Stande sich widmenden Jüngling aus der Verwandtschaft des Stifters, für arme Witwen und Waisen, und endlich für mittellose Kranke in dem Neu-Kapellaner Pfarrbezirke mit Arzneyen. Stiftung des Oberamtes Gosling (wie Seite 4t>2). Stiftung der Graßnn Isabella Golz. Das Vorschlagsrecht besitzt das General-Commando in Böhmen. DieWidmung der Zinsen von dein Stiflungs-Capitale pr. 24,000 fl, ist für vier arme pensionsunfähige Militär-Officiers-Witwen. Stiftung des Gremiums der Wiener Grofshändler. Se. Majestät der Kaiser und König haben das Be­nennungsrecht zu dieser Stiftung. Sie wird vom jk. k. Hof- kriegsrathe verwaltet. Sie ist lür solche k. k-Officiere vom Hauptmann abwärts gewidmet, wel­che in einem der Feldzüge der Jahre I§i3 und i8l4 oder xSx5 invalid geworden und verheirathet sind. Es erhalten daraus 5 solche Officiere jährlich 3oo fl. 10 — — — 200 — iS — — — 100 — und nach ihrem Tode treten ihre Witwen in denselben Genufs.* Stiftung des Demeter Hamsa. Für einen verdienten Real-Invaliden -Unterofficier griechi­scher Religion, und griechisch - illyrischer oder wallachi- scher Nation. Das Ernennungsrecht besitzt der Hofkriegsrath. Der Betheilungs - Be­trag besteht in jährlichen 25 fl. Conventions - Münze Stiftung der Oberfeldhriegs-Commissärs- Witwe Antonia v. Hiller. (*). Die Stiftung besteht in einem Capitale pr. 5ooo fl. in einer 2jjperccn- tigen , in Conventions-Münze verzinslichen Slaatsschuldverschrci- burig. Die hiervon mit jährlichen Iü5 fl. Conventions-Münze ab- • ' ^9 *

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