Militär-Almanach 7. (Wien, 1796)

X. Franzosen-Krieg

•fchlug fie überall zurück. Da bey diefer Ge- jlegenheit der General Riefch mit dem kins-' jkyfchen Cheveaux-legers Regiment fehr glück j lieh einlianen konnte, fo wurden ohne Ton-; jderlichen Verlufi der verbündeten Truppen, von dem Feinde ‘2000 Mann theils getödtet, theüs verwundet. Gleich darauf erhielt Graf, Kaunitz Nachricht, dafs der Feind fehr an-| fehnliche Verftärkungen an Mannfchaft und| Artillerie erwarte, und befchlofs daher ihm; nochmals zuvor zu kommen und ihn mit fei-j mer ganzen Stärke anzugreifen. Diefes ge-' fchahe am 24ten vor Tagesanbruch. Der lin j ke Flügel des F. Z. M. Graf Kaunitz griff die vortheilhaften Anhöhen von JErt/uelines, auf welchen der Feind geftellt war, an, er­flieg fie unter dem heftigften Kartätfchenfeuer,1 Kürzte den Feind an die Sambre hinunter, [eroberte 41 Kanonen, machte drey vollzäh­lige Bataillone zu Gefangenen, und fchlug diefen ganzen feindlichen Flügel mi*t eitlem fehr beträchtlichen Verlufte an Todten und Verwundeten überdie Sambre zurück. Gleich [darauf vertrieb auch der rechte Flügel unter' [Anführung des F. M. L. Baron Schröder den Feind aus Finch und Fontaine i’Kveque, und machte dadurch den Sieg vollkótnéién. j I So glänzend diefe Siege auch waren , fo .mufte der F. Z. M. Graf Kaunitz, weil der Feind gleich darauf aufserordentliche Ver-j 'ftärkungen erhielt, fich au mehrern Punkten! izurück ziehen, und fich zur Vertheidigung der

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