Militär-Almanach 7. (Wien, 1796)

X. Franzosen-Krieg

24ö Kräften , mit denen er den tapfern Kriegern den blutig erworbenen Sieg wieder emrifs,] bis er endlich durch die letzte Verftärkung, welche den ermatteten Truppen zugefchickt werden konnte, gänzlich geichlagen und zu­rück geworfen wurde. Diele blutige Schlacht koltete die Feinde zwar gegen gouo Mann , aber auch die verbündete Armee hatte einen Verluft von 2000 Mann anTodten und Ver­wundeten. i Se. Majeftät waren bey diefer langwieri­gen Schlacht vom Anfang bis zum Ende zu­gegen,, und liefsen am 2gten darauf beym Geueralbefehl der Armee den inniglten Dank lägen, und am Schluffe beyfügen : „Da Se. Majeftät nicht nur felbit Augenzeuge waren , fondern auch die Nachwelt diele in der Kriegsgefchichté , wenig ihres Gleichen zäh­lende Schlacht verewigen wird, fo können Se. Majeftät nur mit fühlbarer Erkenntlich­keit für diefcs lo ausgezeichnete als ruhm-! volle Benehmen den hohem Vorßehern der verbundenen Mächte, der gelammten Gene-J ralität, den Stabsoffizieren, und feibft bis zuim letzten gemeinen Mann, ihren Dank mit der fernem Verlicherung erkalten , dafs aller- j hoch ft denfelben diefer Tag zur fiatén an-j genehmften Erinnerung verbleiben wird.” | So ruhmvoll diefer und die vorhergehen-; den Siege für die verbündeten Armeen wa­ren, fo wenig wurde dadurch die Befreyung Flanderns bewirkt. Die Feinde hatten zwar

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