Zsinka Ferenc szerk.: Magyar protestáns egyháztörténeti adattár. XII. Budapest 1928.

1.-90. Oklevelek a reformáció első századából

fratrum Posoniensium. Oldalt balra: Quietantia per flo­renos centum et undecim Ungaricos. Q. pro flor. 111. Eredeti. 81. 1597. március 8. Körmöczbánya. A körmöcziek közlik a selmeciekkel, hogy császári rendelet ér­kezett, melynek az a tartalma, hogy a városok az érsek reformatiós törekvéseit nem akadályozni akarják, hanem engedelmesen támogatni. Ezért ők szükségesnek tartják a többi városokkal való mielőbbi közös tanácskozást arra vonatkozólag, hogy minő magatartóst mutassanak, mert a szegény városokat nemcsak a súlyos adózás terheli, hanem ami még nehezebben elviselhető, a lélek legdrágább kincsének, az Isten beszéde tiszta prédikálásának tilalma, amely pedig eddig e vi­déken épségben fennállott. Ersambe Nambhafft unnd wolweise insondeis guns­tige Herrn freindts unnd liebe Nachbarn. Denen sein unn­ser freundlicher] gruesz und nachbarlich willige dienst zuvor. Beiligend werden Euer H[errschaften] einen khai­serlichen Beuehl abermals zuendpfahen haben, welchen unns unnser Herr Stadtschreiber von Preszburg allso eröff­neter, demnach die Herrn Abgesandten der Stadt den­selben nachrichtung halber aufgebrochen, zuegeschikht hat. Und weil dessen Inhallt in sich so viel vermag, das die Ersamb. Stadt den erweiten Erzbischoff und Herrn Lo­cumtenentem in seiner fürgenohmenen reformation der Kirchen unnd religion nicht hindern, oder darwider sich auflahnen, vondern viel mehr ihme hierin in gehorsamb befürderlich sein sollten. So erachten wir wo für eine hohe notturfft, das Euer Herrschaften] sambt den an­dern Ersamb. Städten diese wichtige unnd gaistliche Sa­chen wol und ohn alles aufschueb beratschlage, wie man hierin sich verhalten soll, unnd wie diesem proposito zeitlich zubegegnen sey, dieweil (Gott sey es geclagt, im Himel daroben.) diese arme Stadt nicht allein mit harter und schwärer auflag undt Kriegssteuer bedrängt, sondern auch welches untraglich unnd nachschädlicher ist, an ihrem fürnembsten und edlesten Kleinot der Seeles, wel­ches ist das raine und unfählbare gepredigte wort gottes, so biszhero Gottlob bey unns, in den Kirchen und die­ser Refier umb, wunderbarlich ist erhalten worden, an­gefochten und angegrieffen Werden. Es zeigt unns auch der Stadtschreiber in seinen

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