May István: Die Briefe von Antal Reguly an A. A. Kunik, 1845–1855 (A MTAK közleményei 25. Budapest, 1990)

Anmerkungen zu den Briefen

63 11. István László Endlicher (1804-1849): Polyhistor. Er war Beamte der Hofbibliothek, nachher der des Museums, später Universitätsprofessor der Botanik und Direktor des botanischen Gar­tens in Wien. Ausser seiner naturwissenschaftlichen Wirksamkeit sind seine Quellenausgaben über die ungarische Geschichte bedeutend. Sein Werk ist eine der ersten chinesischen Gram­matik in deutscher Sprache. 12. Siehe Nr. 34 in Anmerkungen zur Biographie. 13. Graf József v. Teleki (25. Okt. 1790 - 15. Febr. 1855): Historiker, Linguist, erster Präsident der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (1830-1855). Er studierte in Klausenburg, Pest und Göttingen. Von 1840 war er Kronhüter, von 1842 bis 1848 Gouverneur von Sieben­bürgen. Er legte den Grund der Bibliothek der Akademie mit seiner Buchsammlung von 30 000 Bänden im Jahre 1826; später opferte er 5000 Gulden für die Bezahlung des künftigen Biblio­thekars. Er war Verfasser von mehreren literarischen und linguistischen Abhandlungen über Spracherneuerung. Sein Hauptwerk ist: A Hunyadiak kora Magyarországon (Das Zeitalter der Hunyadi's in Ungarn /1852-1856/, I-VII.) 14. Liebig, Justus, von, Chemiker (12. Mai 1803 Darmstadt - 18. April 1873 München): Professor an dem Lehrstuhl für Chemie der Universitäten von Giessen und München. Zuerst studierte er von 1819-1822 Pharmakologie in Bonn, Erlangen, nacher in Paris. In der französischen Haupt­stadt zog er die Aufmerksamkeit von Humboldt und Gay-Lussac auf sich. An der giessenischen Universität hat er für ganzes Deutschland ein Musterlaboratorium gegründet. Sein berühmtes Werk ist: Kleines chemisches Wörterbuch. 15. Man lasse sich durch den Titel nicht beirren: es handelt sich um das finnisch-lateinisch-deutsches Wörterbuch von Gustav Renvall: Lexikon linguae Fennicae - Suomalainen Sana-Kirja I—II. (1823-1826).

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