Náday Károly–Sáfrán Györgyi: Történeti kutatások Kufsteinban. Czuczor Gergely rabsága (A MTAK közleményei 14. Budapest, 1984

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141 zurückkehrt, nachher könnte ich auch ernstere habén." (12. Feber) — Gleich damals: "Das Eisen drückt, ich könnte sagen es siecht meine Arrae und Beine". Auf diese Epoche Czuczors könnten sich die Zeilen beziehen, die der Piaristen-Priester-Professor Benedek Csaplár in aller Eile ohne Datierung an Toldy schrieb: "In dieser Minute nahm ich die Nachricht vom armen Onkel Gerő... ich soll seinem Arzt berichten, dass er wegen seine Fiissen mit Angst erfüllt ist... Momentánthödelt daran ein Militár-Arzt herum, aber das verscheucht seine Angst nicht. Ich bitté mit Ehrfurcht Euer Gnaden, diesen Wunsch Ihres teuern Freundes seinem eigenen Arzt wissen zu lassen". (Ung.Wiss.Akad. Handschriftsarchiv.Ung. Literatur 4-r 61(f). Czuczor klagte, dass er mit mehreren in einem Zimmer untergebracht ist, er kann nicht arbeiten. Es interresierte ihn, ob sein Freund um Besuch-Erlaubnis bat? Für Ferenc Toldy wurde nur am 31.Marz ein Besuch gestattet. In April wurden mehrere Háftlinge von Buda abtransportiert, "Mich der an Rheuma, Krámpfen, Gliederreissen leide, könnten sie wenigstens von dem Reisen im offenen Wagen mit Ungemütlichkeiten und besonders wenn es regnet, verscho­nen," — schrieb Czuczor am 22.April. Da im náchsten Monat, d.h, am 21.Mai die Honvéds Buda zurückeroberten, schlug auch für Czuczor die Stunde der Freiheit. Es ist bezeichnend für seine Menschlichkeit, dass er seinen náchsten Gefángniswarter vor dem Tod rettete und er verliess seine Zelle, als zwei ungarische Regierungskommissare ihm von dort hinausführten. Nachfolgend, im Interesse seiner verschlechterten Gesundheit, zog er sich in das Tihanyer Benediktiner Kloster zurück. Nach dem neurlichen Einzug der kaiserlichen Armes meldete er sich freiwillig und kehrte als Gefangener zurück in das Kloster der Franziskaner in Pest, wo er wieder mit seiner Arbeit am Wörterbuch seine Aufmerksamkeit von den einsickern­den, unheilverkündenden Nachrichten, über die Niederschlagung des Freiheitskamp­fes ablenken wollte. Am 17. Feber 1850 schrieb er in seinem Brief an Toldy, sozusagen sein Tes­tament: "Meine Wörterbueh-Arbeiten nimm unter Deinen Schutz, mit den dazuge­hörigen Hilfsbüchern und Notizen... Wenn (denn wir sind sterblich) das Schicksal mich nicht zurückbringen würde, empfehle ich meine Werke unter Deine Obhut: sammle Alles und verlege sie". Am 10. Márz, da sich jede Vermittlung als fruchtlos erwies, hat er über seinen Büchern, Möbeln, Gebrauchsartikeln auch Verfügung getroffen. Czuczors Brief von 9. April war schon von Wien datiert: "Morgen gehen wir zu Dritt über Linz nach Kufstein", wo sie am 17.eintraffen, und sofort "in Stand genommen" wurden. Durch Wohlwollen des Festungskommandanten bekam er eine Zelle für sich, damit er arbeiten konnte. Seine Briefe musste er wegen Zensur in deutscher Sprache schreiben. Czuczor würdigte das Wohlwollen des Festungskommandunten, wie er schrieb, aber er sehnte sich doch in ein anderes Land zurück. Am 14. Au­gust kündigte er seinem Freund, dass er Tacitus: "Germania" übersetzt habe und an einem etymologischen Wörterbuch arbeite. Auf eine andere Frage von Toldy antwortete er reqigniert: "Was das Dichten anbelangt.mein lieber Freund, ich habe nicht das Gemüt des Vogels, der im Káfig ebenso singt und schliigt, wie unter dem

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