H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Függelék

100 manches Andere, das mir selt Wochen schon den Athem be­klemmt. Möge der Himmel vor Allém dem Indlschen Abenteuer elne gute Wendung geben und diesen Alp recht bald von melner Brust nehmen. Am Ende lst auch jede Melnung liber solche . Un­ternehmen richtlg: glückt es auf dem elngeschlagenen Wege neue Lánder zu entdecken, so wird der Narr Columbus lm Handum­drehen zum Genie, helmst man hingegen nur Priigel eln, wie der sinnreiche Junker der Mancha, so hat man das und den Spott da­zu - der Impuls zu den Handlungen beider war aber genau dersel­be. Muss mlr nicht dlese letztere Gestalt vor Augen treten, wenn mlr heute von forclrten Reitlectlone n berlchtet wlrd? 225fyii r wí r c| dabei ganz schwül zumuthe, und wenn der fatalismus Irgendwo Berechtigung hat, so lst es hler. - Das Alles, sage ich wieder um nur dlr alléin und am allerwenigstens möchte ich den ar— men Jungen kránken der sich ja die Sache so zurechtgelegt hat, dass er in treuer Pflichterfüllun g gegen sich, mich, dem zurückbleibenden greisen Vater, die Wlssenschaft und weiss Gott wen noch, nach Indien gehen muss. - Ich werde bittér ohne es eigentllch zu beabsichtigen, und du siehst schon wie es mit melner Laune bestellt lst." • 65 H.I. levele St.E.-höz, Bp., 1887. nov. 15. ( Ms 1067/216) "Soeben schrieb lch den Empfehlungsbríef an Generalconsul Stockinger In Bombay, den lch 1885 In Carlsbad habe persön­lich kennen lemen und dessen Anwesenheit In dem weltfernen Lande, wohin Aurél nun zleht, mir wirklich elne Art Beruhigung gewáhrt, oder vielmehr die grosse Sorge beschwichtigt. - Mor­gen Abend verlásst er uns und diesen nebelgetránkten Boden, um bald darauf in elner neuen Welt des garstlgen Wlnterszu spotten, der uns umfangen hált. Gllick auf! Ich bln froh, dass er endlich geht, well es nun einmal gegangen sein muss, denn dieser gescháftige Müsslggang und noch mehr dieses Traumle­ben, das elner grossen Unternehmung vorausgeht, aber doch kelne geelgnete Vorbereitung dazu lst, will mir nicht gefallen. Vater und Sohn stecken elnander damlt an, und es wáre schwer zu sagen, wer den grösseren Antheil daran hat. FUr heute Abend habén sle dle ganze Familie zu lhnen geladen; dle nlchts weni­ger als passende Veranstaltung schiebt elner auf den andern und belde zuletzt auf die Magd, die natürlich vlel weiss, was sich schickt. Mir wáre es gar zu trauríg thell zu nehmen, und so geht auch Tante Pepi in gedrückter Stlmmung hin. Ist es die hohe Idee, dle sich dein Vater von Aurél's Verdiensten und seiner Zukunft macht, dle diesen und áhnllchen Einfállen zu Grundé liegt, so habe ich zunáchst kelnen innigeren Wunsch,als dass dieselbe in ihrer vollen Lebendigkelt erhalten bleibe.um ihn die düstere Zeit der Trennung und des Harrens wohlthátig zu beleuchten ... In solchen Kleinigkelten Spiegelt sich seine ganze Versessenheit auf ein e Idee und deshalb ist mir es lieb, Aurél aus solcher Atmospháre entfernt und in eine Welt voll stündlicher praktischer Hátschungen gedrángt zu sehen. Es möge

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