H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Függelék

101 das Abenteuer wle immer ablaufen, als Tráumer kommt er uns nlcht zurück, darauf möchte ich Gift nehmen. - Ich habe es mir diese Wochen her zur Aufgabe gemacht, so viel möglich alle sich aufdrángenden Fragen mit Aurél zu besprechen, es war eine Art Vorbereitungs-Cursus, den ich damlt bezweckte; nicht als ob lch mich so weise dünkte, ihn liber alles oder doch vleles direkt belehren zu können, er sollte dadurch nur frühzeitlg dan­auf hingewiesen werden, über die Sachen nachzudenken, um im gegebenen Falle nicht ganz überrascht und rathlos dazustehen. Dabei liess ich es an hyglenischen Winken nicht fehlen, und was ich mir für den Abschied aufspare, wird eine ernste War­nung sein, ja nicht aus falscher Scham oder absichtllch bllnder Verstocktheit einen Tag lánger dort zu bleiben, wenn er einmal zu der Überzeugung gekommen wáre, dass im Lande der Brah­manen und Parsen nichts für ihn zu holen sei. Der Versuch wird dann Geld gekostet habén aber nicht gleich das Lebens­glück wie dle Ohrláppchen-Fantasie Salanders Töchtern. 2 2® - Die 500 Grulden vom Minister sind diesmal zuverlássig. Bei aller RUcksicht für mich wáren auch diese ausgeblleben, hátte Marku­sovszky nicht dle letzte Zeit her so wacker mitgeholfen, denn der Tref(ort) schen Sünden gegen das Budget waren zu mas­senhaft, und die Controle des neuen Stattsecretairs eine unerbltt­liche. Ich konnte diesem seine Strenge nicht übel nehmen, wenn lch bedachte, dass er nun 3400 fl. für das ganz unverwendbare Sanskrit angeschrleben findet, indess man kein Geld hat, auch nur eine geringe Anzahl tüchtiger Gymnasiallehrer heranzubilden. Das Hemd ist náher als der Rock und auch nöthlger." • 66 St. E. levele H.l.-hoz, Jaworzno, 1887. dec. 5. (Ms 1069/41) "... und will mit dir hoffen, dass delne Bemühungen ihn für alle Eventualitáten seines gefahrvollen Unternehmens auf's gerade Denken zu brlngen, den gewünschten Erfolg habén werden. Ganz sicher bln ich dessen freilich nicht, denn du weisst ja: "wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen" etc; doch darf man sich's deshalb noch lmmer nlcht verdriessen lassen, dem Individuum eine ihm vielleicht mögliche Handlungsweise eindringlichst na­hezulegen, wie ich es par ordre de moufti sogar versuchen muss, Aurél "mit warmen Worten zu bitten , er möge doch mir zu Gefallen" den Druck seines Grammatikalischen Werkes von Indien aus welter betrieben! - Darmesteters Zuverslcht hat mich sehr erfreut, wenn auch nicht beruhlgt, und so muss es dann bei melnem letzten Aurél vom Eisenbahncoupé aus zugerufenen Worte bleiben: schau!, dass du mit der zehten Muse - nach Hi­907 eronymus Lorm*"'' der des Glücks - auf gutem Fusse bleibst! Bis hier hat er sich wahrlich über diese Dame nicht zu bekla­gen gehabt, und will's Gott soll sle ihm auch fernerhin gewogen bleiben. - Ich lege Aurels gestern empfangene Karte aus Port Said für dich und Papa bei; ..."

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