Haim Genizi - Yehuda Friedländer - Frojimovics Kinga (szerk.): Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi válogatott beszédei - Magyar Zsidó Levéltári Füzetek 6. (Budapest, 2005)

Válogatás Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi beszédeiből A millenáris ünnepség alkalmából elmondott beszéd (1896. május 10.)

Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi Tagen näher seinem G־tte, ist sich dessen bewußt, daß er den Weg zu םשה ךרבתי (Gott) finden kann. Doch wie das geschehen soll, wie wir zu םשה ךרבתי (Gott) hinfinden können, das müssen wir lernen. Das ist nicht so leicht. Wir lemen da die Klugheit des jüdischen Knaben verstehen, von dem der Midrasch הכיא (Klagelieder) erzählt, daß er an einem Scheidewege auf der Straße nach םילשורי (Jerusalem) einem Wanderer die Auskunft gab: Der eine Weg ist הכורא הרצקו - lang und kurz, der andere Weg ist הרצק הכוראו - kurz und lang. Der Fremde, der den Sinn der Worte nicht verstand, schlug den Weg ein, der als הרצק הכוראו (kurz und lang) bezeichnet wurde. Und siehe! Nach wenigen Minuten zeigte sich schon seinem Auge das Bild der herrlichen G-ttesstadt. Doch als er hineingehen wollte, fand er überall Mauern, dichte Zäune und Hecken, nirgends einen einen offenen Eingang, so daß er zum Ausgangspunkte zurückkehren und den zweiten Weg einschlagen mußte. Auf diesem mußte er zwar einige Zeit gehen, kam aber dann gerade ans geöffnete Tor. So ergeht es uns in diesen Tagen. Viele meinen, die Tage an und für sich sind es, die הבושת bringen, die in die Nähe םשה ךרבתי (Gottes) führen, ohne daß der Mensch etwas damit zu tun hätte. Und so kommt er nicht an’s Ziel, er kennt sich nicht aus. Er will zu םשה ךרבתי (Gott) und findet überall Zäune, Scheidewände, Hindernisse, die ihn hindern, daß er sein Ziel erreiche. “Nicht so”, ruft der איבנ (Prophet): 320ושרד ׳ה - aufsuchen müßt ihr ihn, auch dann - 32'ואצמהב - wenn er zu finden ist. 322והארק - rufen müßt ihr ihn 323ותויהב בתק -Ibid. Ibid. Ibid. 320 321 322 154

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