Haim Genizi - Yehuda Friedländer - Frojimovics Kinga (szerk.): Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi válogatott beszédei - Magyar Zsidó Levéltári Füzetek 6. (Budapest, 2005)

Válogatás Duschinszky Mihály rákospalotai főrabbi beszédeiből A millenáris ünnepség alkalmából elmondott beszéd (1896. május 10.)

Predigt zum Wochenabschnitt Vajelech - Schabbat Schuva (1937) ךליו השמ רבדיו תא םירבדה הלאה לא לכ לארשי6'3 Und השמ (Moses) ging und redete all diese Worte zu ganz Israel. ןיא ךליו אלא ןושל החכות :רמאנש וכל וזח תולעפמ ׳ה רשא םש תומש ץראב7',־ - das Wort ךליו (und es ging) ist nichts Anderes als ein Ausdruck der Zurechtweisung, denn es heißt: Geht, schauet die Werke םשה ךרבתי (Gottes), der Verwüstung setzte auf die Erde. Diese Deutung des Midrasch eignet sich besonders für den heutigen תבש הבוש (Schabbat Schuva, Sabbath zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur), denn das ist ja derjenige תבש (Sabbath) im Jahre, welchen wir mehr als sonst zur הבושת (Umkehr) benützen sollen. Lauter als jeder andere Tag des Jahres ruft der תבש הבוש (Schabbat Schuva) uns zu: 3'8וש׳רר ׳ה ואצמהב - forscht nach G־tt, wenn er zu finden ist, 3'9והארק ותויהב בורק - ruft ihn, so er nahe ist. Und auf die Frage יתמיא - wann ist dieser Zeitpunkt? - lautet mit Recht die Antwort: תרשעב ימי הבושת (in den Zehn Bußetagen). Der שאר הנשה (Rosch Haschana, Neujahrsfest) hat uns durch seine Schofartöne aufgerüttelt; wir gehen dem םוי םירופיכה (Jom Kippur, Versöhnungstag) entgegen, der uns die höchste Gnade םשה ךרבתי (Gottes) bringen soll. Jeder jüdische Mensch fühlt sich in diesen Deuteronomium 31,1. Midrasch Tanchuma, Abschnitt Vajelech, Nr. 1. Jesaias 54,6. Ibid. 316 317 318 319 153

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