A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 5. (Veszprém, 1966)
Keve András: Madártani szempontok a Keszthelyi-öböl eliszaposodásának kérdéséhez
IRODALOM Cholnoky, J. 1932, Balaton. (M. Földr. Társ. Könyvtára, Budapest, pp. 192) Darnay—Dornyay, В., 1934, A Kisbalaton összezsugorodása. (Keszthely, pp. 33) Darnay-Dornyay, В., 1950, Néhány régi madártani adat a Balatonról. (Aquila, LI—LIV, 1944—47, p. 177) Darnay-Dornyay, В., 1950, Balatonszentgyörgy halászcéhének 1826. évi kötelezettsége a „kótyag-madarakra" nézve. (Aquila, LI—LIV, 1944—47, p. 177—178) Gaal, G., 1903, Süppedő sírdombok. (Balatoni Múz. Egy. Évk., I, p. 43—49) Herman, О., 1891, Egy ősmocsárról. (Termtud. Közi., XXIII, p. 1—11) Hertelendy, В., 1897, A Zala Vízlecsapoló Társulat Története. (Nagykanizsa, pp. 115) Die ornithologische Forschung der Umgebung des Balaton-Sees begann verhältnissmässig spät. Obwohl vereinzelte Notizen auch vom Amfang des XVIII. Jahrhunderts zu finden sind, begannen die richtigen Untersuchungen erst im J. 1883. Diese Forschungen geben selbst ein Bild darüber, wie die Gegend des Balaton sich verändert hat. Die alten Sümpfe sind nach der Anlegung der Eisenbahn-Strecke im J. 1861 vom See völlig abgetrennt worden, im J. 1867 wird die Schleuse des Sió-Flüsschens, erbaut wodurch der Balaton mit der Donau verbunden wird. Die Sümpfe wurden in raschem Tempo trockengelegt. Noch in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts ist aus dem Gesichtspunkte der Ornithologie von höchstem Interesse der sogennante "Nagyberek" von Fonyód, wo Herman noch im /. 1890 zwar seine Beobachtungen machte, aber sein baldiges Verschwinden prophezeite. Im J. 1829 wird die Regelung des Zala-Flusses an seinem oberen Lauf begonnen. Die Dämme haben die weitere Schuttablagerung verhindert. Noch an einer Landkarte vom J. 1836 fliesst der Zala an der südlichen Spitze des heutigen Kisbalaton in den Balaton. Der "Kisbalaton" war seiner Zeit noch eine weite Bucht des Balaton, der nur durch eine Halbinsel bei Fenékpuszta in gewissem Masse von dem eigentlichen See getrennt war, wie heute der Balaton durch die Halbinsel von Tihany in zwei Teile getrennt wird. Nach der Regelung des Zala-Flusses lässt sich der Schutt in die Holub, J., 1963, Zala megye középkori vízrajza. Zalaegerszeg, pp. 71) Lukács, К., 1931, A Balaton. (M. Sz. Kincsestára, 114 sz., Budapest, pp. 80) Madarász, A., 1953, A Balaton világa. Budapest, pp. 188) Tölg, I., 1962, A balatoni fogassüllő táplálékhiányának oka és a táplálékpótlás tervének indoklása. (Állattani Közi., XLIX, p. 131—140) Warga, K., 1930, A Kisbalatoni kócsagtelep múltja és jövője. (Növényvédelem, különlenyomat, pp. 8) Warga, K., 1954, Előzetes jelentés a Kisbalaton madárvilágának kutatásáról. (Aquila, LV—LVIII, 1949—51, p. 169—187) Bucht des Kisbalaton nieder, und bildet in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts ein Sumpf-Gebiet. Im J. 1922 wird eine Gesellschaft für die Regelung des Kisbalaton gegründet, die dann den Damm bis zum eigentlichen Balaton-See ausbaut. Damit beginnt die Verschlammung der Bucht von Keszthely, und infolge der Trockenlegung der anderen Sümpfe, siedelt die Vogelwelt, insbesondere die Reiher, zum Kisbalaton über. Das ist auch an der Tätigkeit der Ornithologen bemerkbar, die nach 1910 fast alle den Kisbalaton besuchen. Es ist nicht sicher festzustellen ob die älteren Daten über den Bestand des Edelreihers (Egretta alba) sich auch nicht auf die anderen Sümpfe beziehen, nicht bloss auf den Kisbalaton, der längere Zeit zum grössten Teil eine freie Wasserfläche hatte. Im Jahre 1895 brüteten 7 Paare (Lovassy). Von 1909 an, zwischen 1909—1926, dank der Beringungstätigkeit von Vönöczky —Schenk haben wir schon ganz genaue Daten ; Meldungen zwischen 1927—1951, haben wir von Warga, weitere Meldungen von Steffel. Der Bestand wuchs auf 24 Paare im J. 1923, und das Maximum erreichte im J. 1930 30 Paare. Durchschnittlich brüteten immer zwischen 10—15 Paar Edelreiher, im J. 1964 7 Paare. Der Löffler (Platalea leucorodia) brütete im Jahre 1909 nicht, der maximale Bestand belief sich 1947 auf 100 Paare. Der Bestand schwankt zwischen 30—60 Paaren; im Jahre 1964 gab es 58 Paare. Vom Rallenreiher (Ardeola ralloides) brüteten im Einige ornithologische Betrachtungen über das Problem der Verschlammung der Balaton-Bucht bei Keszthely 373