„...Illő hozományokkal felszerelve...” Kiss Ilona magángyűjteményének textíliái

Pracht zum Ausdruck, und galten im Auge der Gemeinschaft als eine Form d.h. als Gegenstände des Ansehens der Familie. Von diesen waren die Totentücher die am längsten aufrechtgeb­liebenen kultischen Textilien. Früher hatte man sie samt dem Verstorbenen begraben, doch am Anfang des Jahrhunderts wur­den sie nur mehr als Zierleintuch gebraucht, das von den Frauen bis zum Begräbnis auf das Sterbebett gelegt wurde. Die Ziermoti­ven waren: „den Toten begleitende Vögel auf Sternen", zwischen ih­nen ein Tannenbaum mit vier Zweigen, der Lebensbaum und aus Nelken und Eichenblättern bestehender Streifen. Die Farben wa­ren: schwarz, weinrot, rot, eventuell grün und gelb. Die Hersteller und die Benützer haben ihre Vorstellungen über Tod und Jenseits in Symbolen ausgedrückt. Die Farben hat man dem Alter entspre­chend verwendet: den Jungen gebührten die roten oder grünen Stickereien, bei den Toten in mittleren Jahren hat man weinrot, bei den Alten schwarz und bei den Reichen gelb verwendet. Die Enden der Tücher hat man mit breiten Spitzen abgeschlossen. Die Hers­teller dieser Tücher waren Fachleute, die für kleinere und größere Gemeinschaften gearbeitet haben. In Nyárád war die zwischen den zwei Weltkriegen Mórocz Mária, die „Nenne" (Base) die letzte, die noch in alter Weise, „auswendig" die Muster der Totentücher gefer­tigt hatte. Die Verzierungen bei diesen zwei Textilgattungen wurden in Streifen angebracht, oft aber in Form von Kasetten und Tafeln streng symmetrisch, meistens an einem Ende des Stoffes, das zu sehen war. IV. Die Mitgifttextilien als Gegenstände der Bauernhaushalte Die im Haushalt vorhandenen Gegenstände standen im Zusam­menhang mit den finanziellen und gesellschaftlichen Verhältnis­sen je einer Familie. Den größten Teil dieser Gegenstände brachte die Braut bei der Eheschließung als Ausstattung mit, wobei man

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