„...Illő hozományokkal felszerelve...” Kiss Ilona magángyűjteményének textíliái

zen wurden in Bündeln aus der Erde gerupft, dann im Wasser gerottet, wonach man dann in mehreren Fasernaufarbeitung­prozessen einen Faden hergestellt hat, deren Qualität dazu geeig­net war, daraus Leinen weben zu können. Die Arbeitsphasen der Fasernaufarbeitungsprozesse 1. Vorbereitung: Rotten in Bündeln (der Faserstoff wird von dem holzigen Stoff durch das Einweichen im Wasser getrennt). 2. Trocknen. 3. Brechen: das Brechen des holzigen Stoffes, um die Hanffasern davon zu befreien. 4. Reinigung: die Reinigung der Fasern von dem Gebrökkel, bzw. von den unbrauchbaren Teilen. 5. Erweichen: Reiben mit Füßen - Stampfen, Drücken, um die Fa­sern zu geschmeidigen. 6. Qualifizierung: Kämmen, Hächeln (Bearbeitung mit einem Hä­chelkamm, der aus Eisennägeln bestand). Den in solcher Weise erhaltenen feinsten Hanf nannte man Faden, den schlechtesten Werg oder Kauder. Arbeitsgeräte der Faserriaiifcirbeiturigsprozesse: 1. Breche: man gebrauchte sie zum Brechen und Reinigen des Hanfes. Es waren zwei Varianten bekannt: die Durchbrochene­und die Brettbreche. Die durchbrochene wurde vom Bauer selbst aus einem Baumstamm ausgehölt, die Brettbreche oder die Bre­che mit Brettkanten (zwischen zwei Brettkanten gab es ein drittes, das mit einem Bolzen fixiert, doch frei bewegbar war) wurde jedoch immer von einem Meister gefertigt. Man hat Brechen mit einer oder zwei Schnittkanten gebraucht und auch solche mit einem oder zwei Enden (am Letzten haben zwei Personen gearbeitet). Diese Brechen ent- standen in der Zeit der 4-9 Jahrhunderte und sahen den Brechen ähnlich, die man bei der Zurichtung des Leders zur Zeit der Hirtenkultur in der Steppenzone von Eurasien gebraucht hatte.

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