Vállalkozó polgárok a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1994. október 13-14. (Veszprém, 1995)

Halász Imre: Adatok Zala vármegye pénzintézeteinek topográfiájához a 19. század második felében

so ist er selber der Ansicht, daß seine Studie nur als Vorfelduntersuchung gehandhabt werden kann, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Die Arbeit bietet eine Abhandlung der Entstehungs- und Entwick­lungsgeschichte des modernen Finanzwesens innerhalb des Komitates aufgrund seiner Struktur, Aufteilung und Entwicklung in den einzelnen Epochen. In den, auf die 1845 beginnende Anfangsphase folgenden „Gründerjähren" zwischen 1866 und 1873 sind 13 Geldistitute entstan­den, eine Volksbank sowie 12 Sparkassen. In der zweiten Periode wurden noch 3 Geldinstitute gegründet. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhun­derts entstanden weitere 6 Sparkassen. So belief sich die Zahl der Geld­instituten zur Zeit der Jahrhundertwende, auch die zwischen 1869 und 1879 gegründeten 8 Genossenschaftsbanken sowie die Filiale der Öster­reich-Ungarischen Bank in Nagykanizsa miteinbezogen, bereits auf 31 mit einem Stammkapital von insgesamt 1,5 Millionen Kronen. Die Stadt Nagykanizsa spielte als traditionelles Marktzentrum eine hervorragende Rolle im Komitat, wo in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gleich 5 Geldinstitute entstanden. Hier wirkte die Sparkasse Nagykanizsa, die bedeutendste Bank des Komitates. Aufgrund der Unter­suchung von 20 Geschäftsjahren dieser Bank kann man auch über die Entwicklung der Sparkasse weitgehende Schlußfolgerungen ziehen. 126

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