S. Lackovits Emőke: Viseletek öltözködési kultúra a Bakony és a Balaton- felvidék falvaiban (Veszprém, 2001)

Német nyelvű rezümé

Die Trachten vom 20. Jh. bewahrten zweierlei Kleidungstypen auf: die Jäckchenkleidungen, die die früheren Leibchen und die jüngeren, bürgerliche Elemente umfassen. Für diese Kleidungen war eine größere Abwechslung charakteristisch. Sie wurden nicht nur bei Frauen vorherrschend sondern auch in der Kleidung der Männer wurden Jäckchen, Westen und mit Stiefeln getragene Hosen allgemein verbreitet. Die Schuhe waren die festliche Fußbekleidung der Frauen. Hinsichtlich der Gelegenheiten des Tragens läßt sich eine Garderobe in vier Gruppen teilen: in festliche Kleider, halbfestliche Kleider, in Kleider zum schnellen Anziehen und in Kleider, in denen man arbeitete. Jede Kleidung charakterisierte in Farbe, Stoff und in Zierde den Anlaß, zu dem auch eine große Menge von Tüchern kam. In den römisch­katholischen Gemeinschaften wurde danach gestrebt, die Farben der Kleidung den litur­gischen Farben des kirchlichen Jahres anzupassen. Bis Ende der 1940er Jahre war für die Kleidimgskultur eine relative Stabilität charak­teristisch. Zum Verfall kam es in den 1950er Jahren, als es keine Neuerungsänderungen mehr gab und die alten Stoffe verschwanden. Diesem Prozeß folgte die Vernachlässigung einiger Kleidungselemente und später die Ablehnung der traditionellen Formen, was mit dem Ende der Trachten und der Tragungsweise identisch war. Tracht der Deutschen Ende des 17. Jahrhunderts begann auf dem Gebiet der deutschen Fürstentümer die Auswanderung, bei der einige Gruppen in den zum Teil sich entvölkerten, zum Teil entvölkerten Dörfern des Bakonywaldes und des Balaton-Oberlandes eine neue Heimat imd neues Fleim fanden. Zwischen 1689-1740 wurden in etwa vierundfünfzig Dörfern Deutsche aus Bayern und Franken angesiedelt. (Ajkarendek/Rendek, Bakonyjákó/Jaka, Bakonykoppány/Koppan, Bakonygyirót/Jierot, Bakonynána/Nana, Bakonyoszlop/Oßlop, Bakony szűcs/Sitsch, BakonypéterdVPeter, Bakonypölöske/Peretschke, Bakonyszent­iván/Santiwan, Bakonyszentkirály/Sengral, Bakonyszentlaszlo/Laßl, Bakonyszombat­hely/Sombarthell, Balatoncsicsó/Tschitscha, Bamag/Barnig, Bánd/Banda, Berénd, Döbrönte/Dewrenten, Béb/Bib, Csehbánya/Böhmisclihütten, Csékút, Ganna/Ganna, Eplény/Eplin, Farkasgyepü/Wirtshäusl, Fenyőfő/Fenj efeh, Gyulafirátót, Herend/Herend, Hidegkút/Hidekut, Kislőd/Kischlud, Iharkút/Iharkút, Kolontár/Kolontar, Lókút/Lokut, Magyarpolány/Polan, Márkó/Marka, Marcaltő, Nagyesztergar/Groß­estegai,Nagytevel/Deutschtewel, Németbánya/Deutschhütten, Olaszfalu/, Olasflu, Örvényes/Erwin, Pápanyőgér/Negier, Pénzeskút/Pinseschkut, Pille, Porva/Porwa, Románd/Romand, Szentjakabfa/Jakepfa, Tótvázsony/Totwaschon, Tósok/Tuschik, Úrkút/Urkut, Városlőd/Waschlud, Vöröstó/Wereschnil, Veszprémfajsz/Fajst, Zánka, Zirc/Sirtz. 53 Über die Bekleidungen der angesiedelten stehen uns geringe Informationen zur Verfügung. Es ist annehmbar, daß sie die Trachten ihrer ursprünglichen Gemeinschaften mitbrachten und deren Charakterzüge noch einige Jahrzehnte lang aufbewahrten. Manche deutsche Darstellungen (z. B.: M. Hobbema, W. Leibi) lassen uns darauf folgern, daß Frauen irgendeine aus Hemd, Rock, Weste und Schürze zusammengestellte Leibchenkleidung haben, bzw. eine im Balaton-Oberland um das 19. Jh. erschienene, dem „Köcölle" ähnliche Kleidung, die aus dem Zusammennähen des Rockes und der Weste entstand, nagen konnten. Dazu haben sie Hemd und Schürze angezogen. Auf dem

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