K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)

MIKL CURK, IVA: Grabhügel im Stadtgebiet Poetovios und römische Raumnützung - Római halomsírok Poetovio területén; római területfelhasználás

3 1/c Abb. 1. Poetovio, das Wachstum der Siedlung (schattiert) und die Lage der Gräberfelder: a - in der späten Eisenzeit, b - im frühen 1. Jhdt. n. Chr., c - im 2. und 3. Jhdt. (mit Nummern die bearbeiteten Stellen angedeutet) 1. ábra. Poetovio, a település (árnyalt) fejlődése és a temetők elhelyezkedése: a - késő vaskor, b - Kr. u. I. sz. eleje, c - 2-3. század (a számok a tárgyalt lelőhelyeket jelölik) graben in einem (nicht genau lozierten) Grabhügel eingetragen. Die Skizze gibt in der Ecke einer quadratischen Ummauerung (deswegen glaube ich, daß es sich um denselben-Grabhü­gel wie bei Vnuk handelt) in einer unregelmäßigen Fläche die Wörter Eisennagel, Kupfer­nagel, Dachziegel und Zeichnungen dreier Amphoren zu erkennen. In der Beschreibung da­zu steht noch die Angabe, daß es sich um keine Besonderheit, nur um zerbrochene Ampho­ren handelt. Der Skizze nach könnte man 2 Amphoren dem weitverbreitetem Typus Dressel 6 und eine ev. dem seltenerem Typus der spitzkonischen Amphoren zuteilen, jedoch weiß man nicht, was von Ferk tatsächlich gesehen wurde und was er sich nur als eine Deutung der gesehenen Scherben aufgezeichnet hat, obwohl er sonst, nach erhaltenen Gegenständen zu urteilen, gut und dem Tatsachenbestand entsprechend gezeichnet hat. Danach dürfte die Datierung in die Römerzeit gesichert werden, obwohl das Inventar, auf welches noch zu sprechen kommen wird, für ein Grab ungewöhnlich zu sein scheint und so wäre auch ein Eingriff der Römerzeit in einen mit Grabkammer versehenen vorgeschichtlichen Grabhügel durchaus nicht auszuschließen. 2- Vnuk 5 erwähnt weitere Grabhügel nahe der Kirche von Hajdina, Pahic versieht auch diese im Verzeichnis 6 mit einem Fragezeichen, Balduin Sana 7 ist dagegen präziser. Er spricht von zwei prähistorischen Tumuli und loziert sie sehr genau an die gegen Ptujska go­ra führende Straße südlich der Kirche. Auch die Unterzeichnete hat 8 dieser Angabe keine Aufmerksamheit geschenkt, zum Teil auch glaubend, die im Gelände verschollenen Grab­hügel sind in Berichten untereinander geraten. Nimmt man jedoch die Art, wie Vnuk die

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