Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)

I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien

Vorderseite und auch am Ansatz mit eingekerbten Strichreihen verziert. Die Anschläge sind viereckig, die Vorderseite ist völlig flach. Der Dorn ist unversehrt. С Patsch geht nicht auf das Alter dieses Exemplars ein, doch er erwähnt, daß mehrere Denare aus der Frühkaiserzeit bis Con­stantinus vom Fundort in das Landesmuseum zu Sarajevo gelangt sind (Coh. 474). Dm: 33 mm. - Fo.: Sopianae (Inv.-Nr.: 815/10). Aus der Ausgrabung von Gy. Fejes ist ein fragmentarisches Exemplar als ein Grabfund bei früheren Kana­lisierungsarbeiten der Stadt zum Vorschein gekommen. Vom Stück sind nur ein Teil des Ringkörpers und der kelchblattformige Ansatz erhalten geblieben, den eingetiefte Linien verzieren. Die Vorder- und Rückseiten sind gleichförmig flach. Ich halte es für möglich, daß wir einem Fehlstück gegenüberstehen, das eventuell gar nicht als Ringfibel geplant war, sondern nur ein verfehltes Beschlagfragment ist. L: ca. 60 mm, D: 3 mm. 3.12.a-b. Intercisa(UngNatMus Inv.-Nr.: 28/1908,379). ImIntercisa­Korpus werden bei der Beschreibung des Gräberfeldabschnittes keine so hohen Unternummern (379) bei den Inventarnummern angegeben. M. Alföldi setzt, mit den übrigen Schnallen zusammen, auch bei diesem Exemplar das Alter auf das 3-4. Jh. 118 . Ein völlig intaktes, massiv bear­beitetes Exemplar. Der Ansatz ist den vorangegangenen verwandt, auf dem waagerechten Teil wird die obere Hälfte durch eine tiefe Einker­bung in Querrichtung in zwei Teile geteilt, das Ende ist an zwei Seiten rankenförmig abgebogen. Es kann beobachtet werden, daß dieser Ansatz an der Vorderseite eine größere, plastische Oberfläche als an der Rückseite einnimmt (Taf. 3.12.b.). Diese ist vielleicht nicht völlig bear­beitet (?). Der Dorn ist erhalten geblieben, seine Spitze reicht um ein Gutes über den Ringkörper. L: 70,5 mm, Dm: 46 mm, D: 4 mm, L des Domes: 56 mm. - Fo.: Savaria (Einstige Darnay-Sammlung Inv.-Nr.: 5081. aus den 30er Jahren aus Sümeg. Das Material wurde im Mus. Balaton, Keszt­hely untergebracht, doch viele Stücke sind davon im Krieg abhanden gekommen). Ein mit dem vorangehenden völlig gleich ausgebildetes Exemplar, dessen Ringkörper unten fragmentarisch war. Der obere Knopf des Ansatzes ist flach ausgebildet, das Querprofil ist mit starken Linien gekerbt, die übrigen Teile stehen hervor, sind plastisch, wie auch der Ringkörper. Die Anschläge sind zugespitzt. L (fragmentarisch): ca. 70 mm, Dm des Ringes: 55 mm (?), Br des Ansatzes: 38 mm. 3.13. Fo. : GerulataRusovce-Oroszvár (Tschechoslowakei, UngNatMus Inv.-Nr.: 5/1943, 10-13).

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