Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 5-6. (1971-1972) (Szombathely, 1975)

Helytörténet - Katona Imre: A Battyányak és a reformáció (1551–1570)

undt Evangelio Ohristi zuversargen, sonder auch der Jugendt sulb conditione Scholastica vorzusteen, undt dieselbe mit gottes forent unndt höfflichen Sitten unterrihten. WoUgebariner Gnedigeir herr, ich mag oder kan meine nott vor Eur Gnaden nit bergen, dan an der Phar da ioh jezt Ibin, ein voüok ist, welches ine nicht sa­gen last jede mehr ich ime gottes wort die lehre von verdienst unisers herrn Jesu Ghrisite oder sage, ihe höher sie das verrahten undt mih für einen Ket­zer halten, der halben nah den Spruch unsers herrn Jesu Christi ich wolle handien, da er sagt, wo ir in ein Statt oder markt kőimet undt sie euh mit aufnenien, oder hören werden, so geet von ir heraiusz undt schittelt das kott von euren füssen, undt den Staub ,ausz euren kleidern etc. und der Sprüh will, die hie gor zu lang weren zu erzellen, etc. Gott und der vatter unsers herrn Jesu Christi der fölle E. G., meine gnedige Fraw sambt Eur Gnaden jungen Tochter durch seinen göttlichen Schuz undt Schirm in langwirigen gesundt, fridt undt freide zum ewigen leben erhalten, Amen. Thue mih hiem.it als eur gnaden unterthaniger urmd gehorsamer Caplan in eur gnaden gnedigen willen befölhen. Datum Schlaning den 16 tag Octdbris anno Domini 69 Jar. E. G. Gehorsamer Caplan Petrus Schoberus Hoc temporis Evangelicus minister in Rabniz. Kívül: Dem wolgebornen herrn herrn Walthasar V. (on) Wuddian, Hernn auf Schlaning meinem gnedigen unndt geibuettunden herrn Presburg (Eredetije egy ív papíron, kívül levált, de megőrzött gyűrűs zárópecséttel, melynek címerpajzsában mester jegyszerű ábra látható, a pajzs fölött: P. S. be­tűk.) DIE FAMILIE BATTHYÁNY UND DIE REFORMATION IMRE KATONA Die in vollem Umfang oder auszugsweise mitgeteilten Briefe machen die Briefe des Archivs der Familie Batthyány aus. Diese Briefe sind zwischen 1550 und 1570 geschrieben worden, also in derselben Zeitspanne, als die Familie zum Protestantismus hinüberging. Der beinahe einzige Gesichtspunkt bei dem Auswählen war, dass die Briefe Fragen der Religion und was damit im Zu­sammenhang steht, behandeln sollten. Augenscheinlich spielte sich die erste Etappe der Reformation in West­ungarn bereits vor 1550 ah. Hier finden wir die ersten Sahritte vom Katholi­zismus zum Protestantismus nicht mehr vor. Wir würden uns aber irren, wür­den wir in den ersten Reaktionen die Anzeichen irgendwelcher Gewissenskrise konstatieren. Bei den neuen Feudalherren des 16. Jahrhunderts war keine Re­de davon. Bei ihnen zeigt sich der Hinübergang vorerst in der Beeinschrän­kung des Funktionskreises der katholischen Institutionen, in der Hemmung 466

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