Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)
Évi jelentés a Vas megyei múzeumok 1965., 1966–1970. évi munkájáról - Savaria Múzeum, Szombathely - Bárdosi János: A Néprajzi Osztály jelentése
Es muss noch beimerkt werden, dass während der Berichtsperiode die Transportarbeiten im Zusammenhang mit dem Bau des Museumsdorlfes bis zu 30—40% im Rahmen gesellschaftlicher Arbeit durchgeführt wunden. Hierbei sind vor allem das Bodenmeliorationsunternehmen und das WohnungstextiMenuntennehmen von Szombathely hervorzuheben, denen wir unseren Dank hiermit aussprechen. Es ist noch zu betonen, dass die fachlichen und -.sonstigem Arbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Anlage den Dreivierteilteil der Arbeit des ethnographischen Museologen beanspruchten. lim Folgenden skizzieren wir den allgemeinen Gang unserer Arbeiten. Die erste Aufgabe besieht im Ankauf des ausgewählten Gebäudes. Dies s lös st in den meisten Fällen wegen der verschiedenen Rechts-, Wirtschafts- und Familienproblomc usw., auf grosse Schwierigkeiten, sodass die Abwicklung des Kaufs oft mehrere Monate beansprucht. Die Form ist ein Kauf von Mobilien, d. h. das einzuliefernde Gebäude wird nicht als Immobiliargut, sondern die abgebauten Bauelemente und Zubehöre werden als Mobilien gekauft. Dementsprechend enthält auch der Kaufpreis — unter Abzug der Vcraltungsprozente — nur den Wert der wieder einzubauenden Bauelemente. Die technische Wertschätzung geschieht durch die Bauabteilungen der zuständigen Kreisräte. Nach dem Kauf folgt die ausführliche Vermessung des Gebäudes mit technischer Genauigkeit, sodann werden ausser den Grundriss- und Façadenzeichnungcn mehrfache masstabsgetreue Querschnitts-, Längsschnitts- und Detailzeiehnungen angefertigt, in welche sämtliche beim Abbau mit Nummern versehene Bauelemente eingetragen werden können. Die Zeichen und Nummern der Bauelemente — die logisch vereinfacht wurden — werden beim Abbau gleichzeitig von 3 Mitarbeitern festgelegt: der ethnographische Museologe fixiert sie im Protokoll des Abbaus und auf Photoaf nahmen, der Ingenieur auf der Abbauzeichnung und der Zimmerer in seinem Protokoll und seinen Skizzen. Auf diese Weise ist ein Irrtum fast ausgeschlossen, im Laufe des Aufbaus kann jedes Bauelement an seiner genauen ursprünglichen Stelle angebracht werden. Beim Aufbau wiederholt sich diese dreifache Kontrolle, wobei ausser den Abbauskizzen, Protokollen, Pro memóriás, auch die Photoaufnalbrmen gute Dienste leisten, daher ist eine möglichst reiche Photodiokumenbation rvom besonderer Bedeutung. Die abgetragenen Bauelemente werden nach der Einlieferung konserviert. Inzwischen wind die isolierte Bclongrundlage des Gebäudes angefertigt, und die Bauarbeiten können beginnen. Die Ausifiihrungs-bzw. Bauprojekte werden in den meisten Fällen im wesentlichen durch die ausführlichen Vermessungs- und Abtragungszeichnungen ersetzt. Das Museum verfügt über keinen ständig angestellten technischen Fachmann, daher wurden mit den Vermessungen, mit der Leitung der Albtragungs- und der Bauarbeiten in der Berichtsperiode folgende Ingenieuere beauftragt: Károly Rónai, Sándor Varga, Gábor Czeiner und Ákos Bárány jun. lm Soimmer 1969 wurde auch Katalin Csermely, Studentin des 8. Semesters der Technischen Universität als Praktikant für sechs Wochen akzeptiert. Die Ingenieure lösten einander ab, aber zum Glück standen der iZiiimimermeistor Gyula Kopcsáudi aus Genesapáitii und seine Brigade bis zum Ende der Albtragungs- und der Bauarbeiten zu unserer Verfügung. Schliesslich soll noch erwähnt werden, dass der Museologe János Bárdosi im November 1970 vom Ministerium für Kultur auf 10 Tage nach Rumänien gesandt war, er besuchte — gemeinsam mit Dr. Imre Szcntmihályi, dem Direktor des Museums von Göcsej — die Doirfimuseen von Bukarest, Klaiusenburg, Herniaminsstadt und Törcsvár. 540