Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)

Évi jelentés a Vas megyei múzeumok 1965., 1966–1970. évi munkájáról - Savaria Múzeum, Szombathely - Bárdosi János: A Néprajzi Osztály jelentése

Als Resultate unserer Volksbildungstätigkeiit in der Berichtsperiode sind 6 Ausstel­lungen, — 4 von geringerer, 2 von grösserer Bedeutung — zu erwähren. Im Jahre 1966 wurde in der Eingangshalle des Savama Museums in 8 Glasschränken eine Töpferausstellung veranstaltet, auf welcher der Arbeitsgang der Töpferwaren­herstelilung und die neueren Produkte der Töpfer von Jak — die jedoch die traditio­nellen Formen und Verzierungetechnik beibehielten — vorgeführt. Diese Ausstellung war von 15. April bis 7. September geöffnet. Noch im selben Jahr, in der ersten Hälfte April, veranstalteten, wir im Kulturhaus von Csörötnek im Rahmen der Tage der Kultur an der Rába eine „Ethnographische und orlsgeschichtiiehe Ausstellung", die vom 17. April bis 17. Mai für die Besucher offen stand. Die schriftliehen historiischen Dokumente des Dorfes, sowie die historische Entwicklung der Siedlung, der Bauweisen, der Feuerungs- und Wohnungseinrichtungen wurden mittels Photos — die auf Tafeln angebracht waren — vorgeführt. Wir zeigten die lokal gesammelten ethnographischen Gegenstände in 4 Hauptthemengruppen: a) Fischerei, b) Ackerbau bzw. Gerätegarnitur der traditionellen Bauernwirtsehaft, c) Ernährung, Küchengeräte, Gerätomateriail der Lebensmittelagerung fund Verar­beitung, d) Werkzeuge der Hanf- und Flachsiverarbeitung, sowie Kleidungsstücke aus Hausleinen. Das gesamte ethnographische Material der Ausstellung wurde — unter wirksamer Unterstützung seitens des Direktors des Kulturhauses — in Csörötnek in den Wochen vor der Eröffnung mit der Absicht gesammelt, das Material nach der ungefähr ein Monat langen Ausstellung in das Savaria Museum einzuliefern, wie dies Ende Mai auch erfolgte. Mit der Ausstellung verfolgten wir das Ziel, auf Grund der im Dorf gesam­melten Gegenstände und Dokumente die Vergangenheit des Dorfes, die einstige Lebens­weise der dortigen Bauern vorzuführen und dadurch das Interesse der Einwohner zu erwecken und sie vom musealen Wert der ethnographischen Gegenstände und von der Notwendigkeit ihrer Schätzung zu überzeugen. Diese Initiative bewährte sich als sehr gut und zweckmässig, und es würde sich lohnen, solche Ausstellungen auch in anderen Dürfen muter verständnisvoller und opferbereiter Unterstützung der Leiter von Kultur­häusern und Pädagogen der Schulen zu wiederholen. Ethnographische Gegenstände können in jedem Dorf des Komiitats Vas gesammelt werden, und vielleicht ergeben sich manche norts auch für die Veranstaltung von provisorischen Ausstellungen geeignete Räumlichkeiten. Durch eine Zusammenarbeit ähnlich wie in Csörötnek könnten die vcriloreren ethnopgraphischen Schätze einesteils direkt in den Dienst der Volksbildung gestellt, andern teils auch das Gegenstandssaanimlungs-tMaterial des Museums bereichert werden. Abweichend von obigen Ausführungen wurden in den Jahren 1966—68 mit Hilfe der Museen anderer Koimilate bzw. durch eine Kooperation der Forscher mehrerer Komitate dem Masstab, der Ausführungsweise und dem Miaterialreichtutm nach viel bedeutendere eine grössere Landschaftseinheit umfassende Wanderausstellungen veran­staltet, die in den grösseren Museen der beteiligten Komitate 1—6 Monate hindurch besucht werden konnten. Eine von diesen war die vom schönsten Gegensitandsimaterial der Komitate Baranya, Fejér, Somogy, Vas, Veszprém und des Ethnographischen Museums ausgewählten Stücke der Ausstellung „Hirtenkunst Transdanubiens", deren geschmaclkwollle Anordnung vor allem Ferenc Pesovár, Museologe aus Székesfehérvár, zu verdanken ist —, weiters die durch Kooperation der Museologen der drei Komitate 541

Next

/
Thumbnails
Contents