Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)
Évi jelentés a Vas megyei múzeumok 1965., 1966–1970. évi munkájáról - Savaria Múzeum, Szombathely - Bárdosi János: A Néprajzi Osztály jelentése
eisngang — aus iSzalafő, sowie das Wohnhaus mit Sisebeune aus Nagykölliked abgebaut. (Der Neuaufbau der drei letzteren Gebäude ist ebenfalls in der IL Bauperiode vorgesehen, aber wegen Einsturzgefahr mussten auch diese eingeliefert werden.) Von Gersekarát erwarben wir einen geschnitzten, beimalten Hausgiebel und einen Brunnen, der (früher der gemeinsame Dorfbrunnen der Dörfer Gerse und Karátlföld war. Mit dem Hausgiebel von Gersekarát zusammen wurden auch die bereits früher eingelieferten Hausgiebel aus Dörös'ke, Szarvaskend und Viszák zusammengestellt. Das im Jahre 1968 erbaute Haus aus Nemeskolta und Szentpéterfa, sowie das Bienenhaus von Sé wurde mit Kalk getüncht und der Fussboiden der Räume nach Stampfen mit Schlamm bedockt. Diese Gebäude wurden provisorisch eingerichtet und anlässlich des Museumsrnonatos am 26. Oktober 1969 einen Tag hindurch den Besuchern gezeigt. Mittels gesellschaftlàcher Arbeit wurde der an den Mühlenkanal anschliessende kleine innere Teich ausgegraben, die Böschung mit Zaun umflochten und mit Resenziegeln ausgelegt. Auch die Erhöbung des künstlichen Hügels für die sporadisch verteilten Siedlungsgebäude begann. Das Stromvcrsorgungsunternchmcn für Nord-Transdanubien Hess die elektrischen Leitungen von unserem Gelände wegführen. Ein Telefon wurde eingeleitet und der Blitzschutz des Museumsdorfen ausgebaut. Zur Dachbedeckung des bereits aufgestellten — und provisorisch mit Teerpappe abgedeckten — Glockenstuhls von Molnaszecsőd lies-sen wir im Winter 1969/70 durch DorfiZimmerer aus 10 000 Lärchenhalbhölzern Holzschindel anfertigen, die 1970 aufgelegt wurden. 1970 wurde das Haus in Laos, der Dübelstall von Pankasz, sowie das Haus und die Scheune aus Neimesládony abgetragen. Die zwei ersten wurden zusammen mit dem Haus aus Sótony noch im selben Jahre aufgebaut. Im Laufe dieses Jahres wurde auch die Betongrundlage des Weg- und Gehsteignetzes des Museumsdorfes, sowie das Grabensystem für die Ableitung des Niederschlagswassers ausgebaut und im Rahmen gesellschaftlicher Arbeit der künstliche Hügel erhoben. In den letzten zwei Jahren haben wir an den Stellen, wo dies für die Terraiinregelung und die Bauarbeiten kein Hindernis darstellt, mehr als hundert Bäume und Gebüsch angepflanzt. Im Zusammenfassung des Obigen ist festzustellen, dass Ende der Berichtsperiode im Museumsdorf von Vas bereits 11 Oibjekte errichtet waren: 1 Mühle, 1 Gloekenstuhil, 5 Wohnhäuser, 1 Bienenhaus, 1 Stall und 2 Brunnen. (Bild 3—4.) Parallel mit dem Abbau und dem Transport setzten wir auch das Sammeln der Einrichtungsgegenstände für die einzelnen Objekte fort. Unser grundlegendes Ziel war, die Einriehtungsgegenständc möglichst aus demselben Dorf zu erwerben, aus welchem das Gebäude stammt. Als bedeutendstes ethnographisches Ereignis des Jahres 1970 dürfte der Ankauf des aus 10 Gebäuden bestehenden Volksderikmalensemibles aus Szalafő (Pityerszer) gelten. Damit wurde — plangemäss — die Basis des in Originalumgebung bewahrten ethnographischen Freilichtmuseums geschaffen, abgesehen von dem in Szombathely zu errichtenden Museumsdorf von Vas. In die Verwaltung unseres Museums gelangten 2 Kat. Joch Obstgärten, 1 umzäuntes Haus, 1 Parterre- und 1 Stockwerks-Magazin, 2 Wohnhäuser, 1 Scheune, 1 Scheune mit Stall, 2 Ställe und 1 Holzfällsdhuppen. Dieses Denkmalensomble wird nach Absöhluss der Rekonstruktions- und Einriöhtungsarbeiiten — als abgesonderter Teil des Museumsdorfes von Vas — als Museum wirken. Wir glauben, dass diese Methode der lokalen Wahrung und Inbetriebhaltung mehrerer Gebäude, bzw. eines Denkmalensembles auch auf Landesebene vorbildlich sein dürfte. 539