Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Bauchumbruch." Die Außenwand und der Innenrand waren bemalt. Lage im Grab: vor dem Unterkiefer (Ebenda, 110., Taf. 56.2., Taf. 105.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 187, Fund. Nr: zvl 87.3, Inv. Nr: 11.107.1938; Höhe: 206 mm, Breite: 182 mm, Mündung DM: 138 mm, Boden DM: 62 mm; Indices: A: 1,13, Dl: 2,93, D2: 2,22; Profilform: Ib2a5/a; Verzierung: RF, f-lblal, Pvr05 (Abb. 21.1). Kat. Nr: 220 Dunkelgrauer, dünnwandiger, dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton. Der Boden ist nach innen gewölbt und der niedrige, breite Unterteil lädt leicht profiliert und konisch aus. Der Umbruch, mit vier runden Buckeln darauf, ist abgerundet kantig und die hohe Schulter ein wenig gerundet modelliert. Der mäßig hohe Hals hat eine trichterförmige Gestalt und der Rand verjüngt sich nach außen. Auf der feingeglätteten Oberfläche haben sich Spuren von roter Malfarbe erhalten. Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß (Ebenda, 110., Taf. 56.8). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 187, Fund. Nr: zvl87.4; Inv. Nr: 11.108.1938; Höhe: 81 mm, Breite: 90 mm, Mündung DM: 73 mm, Boden DM: 35,5 mm; Indices: A: 0,90, Dl: 2,53, D2: 2,05, El: 2,52, E2: 1,36; Profilform: lblcl; Verzierung: RF, Pvr07a (Abb. 21.2). Kat. Nr: 221 Dünnwandiger, grauer dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton. Der Boden ist nach innen gewölbt und die Standfläche sehr kurz. Der leicht profilierte Unterteil zeigt eine konische Gestalt, der Bauch ist abgerundet und die Schulterpartie gewölbt. Der Hals breitet sich S-förmig profiliert aus. Der sich einseitig verjüngende Hals lädt weit aus. Die Oberfläche, mit Spuren von roter Malfarbe, ist feingeglättet und auch der Innenrand war bemalt. Auf dem Umbruch ist „neben drei Warzen links, neben dem vierten rechts ein kleines rundes Loch". Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß (Ebenda, 110., Taf. 56.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 187, Fund. Nr: zvl87.5, Inv. Nr: 11.109.1938; Höhe: 106 mm, Breite: 100 mm, Mündung DM: 98 mm, Boden DM: 44 mm; Indices: A: 1,06, Dl : 2,27, D2: 2,22, El: 2,40, E2: 1,0; Profilform: Ib2b2/f; Verzierung: RF, Pvr05, Irv-RF (Abb. 20.7). Kat. Nr: 222 Ungewöhnlich dickwandiger, grauer dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton. Auf nach innen gewölbtem Boden steht leicht gerundeter, konischer Unterteil. Die Bauchkante ist geknickt modelliert und die Schulterpartie hoch und gewölbt. Der kurze Hals weist eine breite, trichterförmige Form auf und der Rand verjüngt sich nach außen. Auf der feingeglätteten Oberfläche haben sich Spuren von roter Malfarbe erhalten. Auch der Innenrand war bemalt. Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß (Ebenda, Taf. 56.5). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 187, Fund. Nr: zvl87.6, Inv. Nr: 11.110.1938; Höhe: 112 mm, Breite: 130 mm, Mündung DM: 106 mm, Boden DM: 41 mm; Indices: A: 0,86, Dl: 3,17, D2: 2,58, El: 3,0, E2: 1,78; Profilform: lblc2; Außenwand- und Irv-RF (Abb. 20.8). Kat. Nr: 223 Fleckig ausgebrannte, graue, dickwandige runde Knickwandschüssel aus grobem und körnigem Ton. Der Boden ist stark nach innen gewölbt und der Unterteil breitet sich konisch aus. Die Bauchkante mit vier Warzen ist geknickt und der ausladende Hals nach innen geschweift. Der sich ausbreitende Hals verjüngt sich nach außen. Die Außenfläche war ursprünglich mit rotbemalten Mustern verziert. „Das Muster war ähnlich wie das der Schüssel des Grabes 179". Lage im Grab: vor dem Becken (Ebenda, 110., Taf. 56.6). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 187, Fund. Nr: zvl87.7, Inv. Nr: 11.106.1938; Höhe: 128 mm, Mündung DM: 336 mm, Boden DM: 100 mm; Indices: A: 0,38, Dl: 2,38, D2: 3,36, El: 0,72; Profilform: 2b2al/a; Verzierung: RF (Abb. 20.9). Kat. Nr: 224 Dunkelgraue, dickwandige ovale Schüssel aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. „An den beiden Enden und der breiten Seite sitzen je eine Warze und an der anderen Seite ein grober, durchlochter Warzenhenkel". Lage im Grab: bei den Knien (Ebenda, 110., Taf. 56.7).