Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 187, Fund. Nr: zvl87.8, Inv. Nr: 1 1.113.1938; Höhe: 76 mm, Mündung DM: 336 mm, Boden DM:; 208 mm; Profilform: (2b2c). Kat. Nr: 225 Dickwandiges, dunkelgraues Fußgefäß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Rohrfuß mit abgesetztem Rand ist mäßig hoch und nur ein wenig profiliert. Der Unterteil der Schüsselpartie ist konisch, der Umbruch kantig ausgebildet und der Hals lädt aus. Lage im Grab: hinter dem Skelett (Ebenda, 111 Taf. 57.3). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 188, Fund. Nr: zvl 88.1, Inv. Nr: 11.117.1938; Höhe: 180 mm, Mündung DM: 196 mm, Boden DM: 122 mm; Indices: A: 0,91, Fa: 1,46, Fb: 0,84, B: 2,33, C: 0,38; Profilform: (la). Kat. Nr: 226 Restlicher Teil eines dunkelgrauen, dünnwandigen dreigliedrigen Bechers aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist nur ein wenig eingewölbt. Der Unterteil zeigt eine rundliche konische Form, der Umbruch ist dagegen scharf ausgeprägt. Die abgerundete und hohe Schulter ist leicht profiliert. „An der Schulter ist er mit einem aus drei Linien bestehenden, fein eingeritzten Zickzack-Band verziert. Diese Gefaßpartie wird somit in Dreiecke, die mit der Spitze nach oben, bzw. unten stehen, gegliedert. Die letzteren sind nach links, die ersteren nach rechts mit je drei Linien, in umgekehrter Richtung wie die Dreiecke, strichliert. Die eingeritzten Bändern waren nicht, die dazwischen liegenden Feldern rotbemalt". Lage im Grab: hinter dem Skelett (Ebenda, 111., Taf. 57.2., Taf. 104.2). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 188, Fund. Nr: zvl88.2, Inv. Nr: 11.116.1938; Breite: 102 mm, Boden DM: 34,5 mm; Indices: Dl: 2,95; Profilform: lblal; Verzierung: RF, f-2dlb3 (Abb. 22.1). Kat. Nr: 227 Dünnwandiger, graubrauner dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton. Der Boden ist eingewölbt und die Standfläche kurz, der konische Unterteil rundlich und der Umbruch geknickt ausgebildet. Die Schulterpartie hat eine gewölbte Form und der mäßig hohe Hals weist eine trichterförmige Gestalt auf. Der Rand verjüngt sich einseitig. Auf der feingeglätteten Oberfläche haben sich Spuren von roter Bemalung erhalten Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß (Ebenda, 111., Taf. 57.5). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 188, Fund. Nr: zvl 88.3; Inv. Nr: 11.119.1938; Höhe: 76 mm, Breite: 93 mm, Mündung DM: 81 mm, Boden DM:; 43 mm; Indices: A: 0,81, Dl: 2,16, D2: 1,88, El: 2,21, E2: 1,0; Profilform: lblbl/a; Verzierung: RF, Irv-RF (Abb. 22.3). Kat. Nr: 228 Dünnwandiger, graubrauner dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist ein wenig eingewölbt. Der niedrige und breite Unterteil breitet sich rundlich aus. Auch die hohe Schulter ist kugelig. Der kurze Hals lädt trichterförmig aus und der Rand verjüngt sich nach außen. „Der Hals ist unter dem Rand und unten mit einem umlaufenden roten Band verziert. Das untere ist viel breiter und ein Teil geht auch auf die Schulter über. Zwischen beiden Bändern ist ein breiter unbemalter Streifen. Vom unteren Band gehen senkrechte Bänder nach unten, zwischen denen auch waagrechte sind. Der Gefaßrand ist auch innen mit einem umlaufenden Band verziert, diesem schließen sich je zwei schmale rote und zwischen diesen je ein unmebalter schiefer an, die sich in einem Winkel treffen". Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß, in der Richtung der Füße (Ebenda, 111., Taf. 57.4., Taf. 104.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 188, Fund. Nr: zvl88.4, Inv. Nr: 11.117.1938; Höhe: 110 mm, Breite: 128 mm, Mündung DM: 106 mm, Boden DM: 48 mm; Indices: A: 0,85, Dl: 2,66, D2: 2,20, El: 2,30, E2: 1,50; Profilform: lblc2; Verzierung: p-2d2al, f-2d2al (Abb. 22.2). Kat. Nr: 229 Dickwandiger, grauer, gedrungener dreigliedriger Krug aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Auf konischem Unterteil stehen rundlicher Bauch und nach innen gerichtete, leicht profilierte Schulterpartie. Der Hals lädt nach oben stark aus und auch der sich nach außen verjüngende Rand ist weit ausladend. Auch der Innenrand war mit roter Malfarbe verziert. Lage im Grab: hinter dem Skelett (Ebenda, 111., Taf. 57.1).