Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 26. (Szekszárd, 2004)
István Zalai Gaál: Der spätneolithische geschliffene Steingerätbestand in Südtransdanubien. II. Katalog
Kat.Nr: 070 Graue Schaftlochaxt mit fein polierter Oberfläche. Der gedrungene Körper ist bei dem oberhalb der Mittelachse stehenden Schaftloch lang geschweift ausladend. Die Breitseiten sind flach und die Schmalseiten eckig abgerundet. Der Nacken wetzte sich asymetrisch ab. Auch auf der sich quer verjüngenden Schneide sind Benützungsspuren zu beobachten. Fundort: Mórágy-Tűzkődomb, Lesefund, Inv. Nr: Cs.90.1, Fund. Nr: m.2 (Taf. 8. 2). Metrische Daten: Xi: 103,1 mm, X 2 : 52 mm, X 3 : 12 mm, Y,: 38,8 mm, Y 2 : 28 mm, Y 3 : 12 mm, Zi: 26,3 mm, Schaftloch DM: 17,8 mm, W: 20,5°; Indices: A: 2,13, B: 1,38, C: 4,33, D: 1,47; Profil: E/l; Einordnung: Ic5b2, Typ A. Kat.Nr: 071 Hackenförmige Schaftlochaxt grauer Farbe und mit polierter Oberfläche. Der gedrungene Körper lädt trapezförmig aus. Die von eckigen Längskanten gegliederte gewölbte obere Breitseite wird mit der flachgewölbten unteren Breitseite durch abgerundeten Schmalseiten verbunden. Der Nacken ist abgetragen, die Nackenwölbung weist eine rechteckige Form auf. Die nur fragmentarisch erhaltene Schneide ist breit. Das kegelförmigen Schaftloch steht etwa oberhalb der Mittelachse entgegengesetzt. Fundort: Mórágy-Tűzkődomb, Lesefund, Inv. Nr: Cs.90.2, Fund. Nr: m.3 (Taf. 7. 3). Metrische Daten: Xi: 82 mm, X 2 : 19,5 mm, X 3 : 19 mm, Yi: 47 mm, Y 2 : 32 mm, Y 3 : 7 mm, Z\. 24 mm, Schaftloch DM: 17,0 mm, W: 22°; A: 1,22, B: 1,43, C: 1,02, D: 1,95; Profil: G/4; Einordnung: lbla, Typ K. Kat.Nr: 072 Sekundär durchlochte Schaftlochaxt grauer Farbe mit polierter Oberfläche. Der gedrungene Körper war ursprünglich geschweift ausladend. Die obere Breitseite ist ein wenig gewölbt und die untere flach. Die abgerundeten Schmalseiten sind von leichteckigen Längskanten abgeschlossen. Am Nacken breotovalen Querschnitts sind die Spuren der primären Durchbohrung sichtbar. Die Schneide verjüngt sich gerade ausladend. Das zweite Schaftloch hat eine zylindrische Form. Fundort: Mórágy-Tűzkődomb, Lesefund, Inv. Nr: Cs.82.10, Fund. Nr: m.4 (Taf. 5. 3). Metrische Daten: Xi: 89,9 mm, X 2 : 41,5 mm, X 3 : 10,5 mm, Yi: 44,8 mm, Y 2 : 44 mm, Y 3 : 4 mm, Zi: 27,0 mm, Schaftloch DM: 19,9 mm, W: 17°; Indices: A: 1,67, B: 1,09, C: 3,95; Profil: E/l. Kat.Nr: 073 Lange Schaftlochaxt grauer Farbe mit sehr fein polierter Oberfläche. Der Körper lädt bei dem kegelförmigen Schaftloch, oberhalb der Mittelachse, mäßig geschweift aus. Die Breitseiten sind nur ein wenig gewölbt und die Schmalseiten abgerundet bzw. die Längskanten eckig. Die Nackenwölbung weist eine unregelmäßige ovale Form auf. Die scharfe Schneide verjüngt sich asymetrisch. Auf der Oberfläche sind Benützungsspuren sichtbar. Fundort: Mórágy-Tűzkődomb, Lesefund, Inv. Nr: Cs.82.5, Fund. Nr: m.5 (Taf 8. 4). Metrische Daten: Xi: 135 mm, X 2 : 72,5 mm, X 3 : 24 mm, Yi: 40,8 mm, Y 2 : 28 mm, Y 3 : 3 mm, Z,: 28,2 mm, Schaftloch DM: 21,9 mm, W: 25°; Indices: A: 2,91, B: 1,45, C: 3,02, D: 1,44; Profil: G/2; Einordnung: ldlal, Typ B. Kat.Nr: 074 Breite Schaftlochaxt grauschwarzer Farbe und mit polierter Oberfläche bzw. asymetrischem Körperbau. Die rechte Seite lädt bei dem weit oberhalb der Mittelachse stehenden zylindrischen Schaftloch stärker, die linke dagegen nur ein wenig geschweift aus. Die untere Breitseite mit abgerundeten Längskanten ist flach, die obere gewölbte Breitseite ist von eckigen Längskanten abgeschlossen. Auch die Schmalseiten sind gewölbt. Der abgenützte Nacken hat einen abgerundeten und rechteckigen Querschnitt. Die stark beschädigte Schneide verjüngt sich asymetrisch. Auf der Oberfläche begegnet man auch noch weitere Benützungsspuren. Fundort: Mórágy-Tűzkődomb, Lesefund, Inv. Nr: Cs.82.3, Fund. Nr: m.6 (Taf 6. 3). 97