A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 30-32. - 1987-1989 (Nyíregyháza, 1992)

Wolf Mária: Előzetes jelentés a borsodi földvár ásatásáról (1987–1990)

технику ворот. Мы считаем очень важным исследование церкви, стоявшей за пределами городища, ведь случайные находки 1926 года говорят о том, что первая церковь здесь была построена ещё в эпоху Арпадов. Наши перспективные планы предусматривают локализацию части мо­гильников эпохи обретения родины в окрестностях городища и - по воз­можности - доследование этих памятников, ведь только таким образом мы можем получить полную картину жизни одного из центров эпохи обрете­ния родины и ранней эпохи Арпадов. Мария ВОЛЬФ Vorläufiger Bericht über die Ausgrabung der Erdburg von Borsod (1987-1990) Die Borsoder Erdburg liegt 30 km nördlich von Miskolc auf einem natürli­chen Felsenhügel. Ihr Territorium ist verhältnismäßig klein, etwa 100 x 200 m, ihre Schanzen sind im Laufe der Zeit zum Großteil verfallen. An der am unversehrtesten gebliebenen Ost- und Westseite allerdings ragt sie bis zu 3-3,5 m über das heutige Niveau des Burginneren hinaus. Erstmals erwähnt wird die Burg durch Anonymus: Vom Stammesfürsten Bors im Zuge der Landnahme errichtet, erhielt sie auch von ihm ihren Namen. Von der neuesten Geschichtsschreibung - György Györffy und Gyula Kristó - wird die­se Angabe des Anonymus so bewertet, daß all das wahr ist, allerdings nicht zur Zeit der Landnahme, sondern der Staatsgründung. Bors war kein landnehmender Stammesfürst, sondern der erste Gespan des zur Zeit des hl. István organisierten Burgkomitats. Auf dem Gebiet der Burg wurde im Jahre 1926 eine kurze Grabung durch­geführt, durch die man Informationen über das Schanzensystem und das Innere der Burg gewann, bzw. von der außerhalb der Burg liegenden, in ihrer heutigen Form im 18. Jh. errichteten Kirche kann angenommen werden, daß ihre Vorläuferin bereits zur Árpádenzeit bestand. Den Schnitt der Burgschanze nahm zwischen 1988-1990 Gyula Nováki vor. Die Ausgrabungen an den Schanzen der Ost- und Westseite, die am besten erhalten waren, führten im wesentlichen zu einem analogen Ergebnis. Die Anfangsphase des £>chanzenbaus war eine einfache Erdschanze, was nicht unbedingt eine selbständige Bauperiode darstellt. Aus der 6 - 6,6 m breiten, 1,75 m hohen Erdschanze kamen keine Funde zum Vorschein. Darüber konnte eine dichte Gitterkonstruktion beo­bachtet werden, die für die ungarische Burgenarchitektur ziemlich ungwöhnlich ist. Die letzte Bauperiode stellt eine Schanze in Fachwerkkonstruktion dar, sie ist für die Burgenbautechnik im Ungarn des 10. - 11. Jh. charakteristisch. Auf der Grundlage des Fundgutes, das im Zuge der Ausgrabungen an den Schanzen zum Vorschein kam, kann folgendes festgestellt werden: Aus der dem Schanzenbau vorausgehenden Siedlungsschicht kamen auf den Anfang des 10. Jh. 434

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