Dél-dunántúli tájházak (2008)

Báta ist ein kleines Dorf am Zusammentreffen der Komitate Baranya und Tolna, versteckt zwischen den sanften Hügeln des zur Donau herabreichenden Transdanubischen Hügellandes. Vom Turm der Wallfahrtskirche „Heilig Blut", der sich über den Ruinen der vom Heiligen König Ladislaus gegründeten Benediktinerabtei erhebt, liegt uns das gesamte Sárköz zu Füßen. Bis zur Flussregulierung der Donau war die Fischerei, die Bewirtschaffung der Auenwälder und später der Ackerbau Lebensgrundlage der hier ansässigen Ungarn, die im Gegensatz zu den anderen Sárközer Siedlungen nach der Reformation zur Mehrheit Katholiken geblieben waren. Das „Fischerhaus" zeigt die Lebensart der vom Wasser und den Auenwäldern lebenden Menschen, und macht die Besucher mit den damals verwendeten Fischereigerätschaffen bekannt. Der zum Landschaftshaus gewordene Gebäudekomplex zeigt den Hof und die Gebrauchsgegenstände der nach der Flussregulierung der Donau reich gewordenen katholischen Bevölkerung. Am bedeutendsten ist die Textiliensammlung, darunter Trachten der reformierten und katholischen Bevölkerung von Báta, ihre Webarbeiten, Stickereien und Klöppelarbeiten. Reich ist auch die Sammlung religiöser Gegenstände und Objekte der Volksreligiosität. In der Werkstatt der Handgewerbler befindet sich eine ständige Ausstellung von verzierten Ostereiern. Im Rahmen der Schnupperkurse können Interessenten das Nähen von Spitzen, die Kratztechnik auf Wachsostereiern, das Weben und die Anfertigung von volkstümlichem Spielzeug kennenlernen. Öffnungszeiten: Fischerhaus: nach vorheriger Anmeldung. l.andschaftshaus: Samstag: 14-17 Uhr, an den anderen 'lägen nach vorheriger Anmeldung. Kontaktadresse: Frau Balogh 74/490-558, 20/576-4130, e-mail: baloghne(á)tajhaz-bata.hu Information: www.tajhaz-bata.hu, www.museum.hu/bata/tajhaz

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