Ikvai Nándor szerk.: Börzsöny néprajza (Studia Comitatensia 5. Szentendre, 1977)

Német nyelvű kivonatok cikkenként

aus der Küche in den Hof oder in die separat gebaute Sommerküche um­gesiedelt. Die rapiden Umwandlungen nach dem zweiten Weltkrieg bewirkten, dass die Backöfen ihre Funktion beim Brotbacken verloren, da das Brot im Geschäft erhältlich ist, deshalb werden sie früher oder" später abgerissen. Vor dem zweiten Weltkrieg erschien der emaillierte Tischherd, welcher heute noch von vielen gebraucht wird. In den letzten zwei Jahrzehnten je­doch stellten sich immer mehrere auf Kochen mit elektrischen Strom und Flaschengas um, und neben der Kohlenheizung wurde die Ölheizung eingeführt. Adrien U. Kerékgyártó: EINZELHEITEN AUS DEN TRACHTENANDENKEN DER UNGARISCHEN DORFGRUPPE LÄNGS DES FLUSSES IPOLY Das Ziel unserer Bekanntmachung war in erster Linie die Aufmerksamkeit auf eine von ethnographischem Gesichtspunkt aus kaum erforschte kleine Dorf­gruppe aufzurufen, deren vier Gemeinden — Ipolytölgyes, Letkés, Kiskeszi (Male Kosihy) und Ipolyszalka i(Salka) — unmittelbar an den beiden Ufern der Ipoly, drei hingegen — Bajta (Bajtava), Leled (Lela) und Helemba (Chlaba) — im Ipoly—Donauwinkel liegen. Nach der Erinnerung der Ältesten unter ihnen, hielt sich das früher leibeigene, später Landwirtschaft und Viehwirtschaft treibende Volk dieser sieben Gemeinden in Lebensauffassung, Lebensart, gleich­wie in Glaubensvonstellungen, Bräuchen und Tracht zusammengehörig. Der' erste Schritt unserer Bekanntmachung war das Erforschen jener Faktoren, welche im Verlauf der letzten 120—150 Jahren das Volk dieser Dörfer zur ein­heitlichen kleinen Gruppe gestalteten. Demfolgend bestrebten wir die gegen­ständlichen Andenken ihrer traditionellen Tracht zu sammeln, welche teilweise nur mehr im Gedächtnis der Alten leben, teilweise in Sammlungen auffindbar sind. Es wurde grosse Aufmerksamkeit der Beschreibung, dem Wechseln, dem Aufeinanderfolgen, dass heisst der geschichtlichen Gestaltung der Tracht ge­widmet. Auf Grund des erforschten Materials wurde es uns möglich darauf hinzuweisen, dass dieses Volk mehrere, schon vor 120—140 Jahren bekannte Trachtenandenken bewahrt hat. Wir bemühten uns auszuweisen was aller Wahrscheinlichkeit nach von den adeligen und städtisch-bürgerlichen Trachten übernommen wurde, ferner von welchem Teil der Gegend dieses Volk Ein­drücke empfangen hatte. Aus diesem Grund konnte festgestellt werden, dass diese Dorfgruppe vom Gesichtspunkt der Tracht eine solche kleine Einheit der „Palócén" bildet, welche zur Zeit ihrer an der Jahrhundertwende erfolgten Gestaltung zu einer sogenannten Volkstrachtgruppe, in engerer Verbindung mit der kleinen Ungarischen Ebene stand und sich auch in ihrer Tracht dieser näherte. 671

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