Gecse Annabella et al. (szerk.): Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 18. (Szolnok, 2009)
Történelem - Szabó István: Egy város jelvényekkel írott történelme
István Szabó Die Geschichte einer Stadt - auf den Abzeichen Es ist nicht bekannt, woher der Brauch des Beschenkens der Gäste mit Abzeichen entstammt. Das ist aber wahr: bei uns erschienen diese Abzeichen ab den 50er, aber hauptsächlich ab den 60er Jahren, nach der Vermehrung der Reisegruppenbesuche in der ehemaligen Sowjetunion. Vielleicht kehrten die Mitglieder keiner einzigen Touristengruppen, Delegationen, Sportlermannschaften, Kulturgruppen oder Firmendelegationen von ihren Reisen ohne als Geschenk bekommene Abzeichen zurück. Dieser sich in der Sowjetunion weit verbreitete Brauch wurde von Estland zu einem richtigen selbstständigen Kunstzweig entwickelt. Durch die in den 60er Jahren immer erfolgreichere und verbreitetere Städtepartnerschaft zwischen Tallinn und Szolnok kamen diese mit Kunsttechnik geprägten, kleinen Abzeichen, durch den direkten Austausch der Delegationen, zu den Andenkengegenständen der verschiedenen, mitwirkenden Instituten, wie auch zur reichen, estnischen historisch-künstlerischen Sammlung des Jänos-Damjanich-Museums. Der geschichtliche Kern von Tallin ist - nicht nur das Baltikum, sondern auch die Länder die ganze Ostsee entlang damit rechnend - eine der im besten Zustand behalten gebliebenen Hansastädte, die den Künstlern präsentierte und ihnen so gesagt auf der Tablette anbot, die je einen Moment oder einen Teil hervorrufenden, vollständigen oder einfach die Elemente von diesen verwendenden spärlichen Erinnerungen, Motive, Szenebrüche der Stadt und ihrer Vergangenheit auf die Abzeichen zu prägen oder sie auf solcher Weise zu ergreifen. Das Ganze der Geschichte der Hauptstadt und Estland ist von diesen winzigen Kunstwerken abzulesen. Die Studie veröffentlicht eine Wahl von diesem reichen Gegenstandsmaterial. Sie lässt die städtischen Motive, die auch den Touristen als Sehenswürdigkeit gezeigten Bauobjekte, die archeologisch-ethnografisch-historischen Kunstwerke erscheinen, die zu den geschichtlichen Ereignissen des kleinen Volkes mit einer Million gehören. Durch sie wird die 500-600 Jahre alte Vergangenheit der estnischen Hauptstadt aufgedeckt, wo sich auch die Geschichte des estnischen Volkes widerspiegelt.