H. Bathó Edit – Kertész Róbert – Tolnay Gábor – Vadász István szerk.: Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 12. (2001)

Dudelsackpfeifer auf dem Mittel-Theiss-Gebiet

AURÉL SZAKÁL DUDELSACKPFEIFER AUF DEM MITTEL THEIB GEBIET Die sich auf das Dudelsackpfeifen und die Dudelsackpfeifer be­ziehenden Angaben, die aus der GroRen Ungarischen Tiefebene, dem Mittel-Theift-Gebiet, genauer aus den Landschaftseinheiten von Groftkumanien, Sárrét, Hortobágy, Haiducken-Gebiet und Borsod entstammen, werden aus der Zeitperiode von der Mittte des 19. Jahrhunderts bis zur ersten Hálfte des 20. Jahrhunderts hier bekannt gemacht. Mehrere, dem Namen nach gekannte Dudelsackpfeifer können aus diesem Gebiet erwáhnt werden. Sie befriedigen die musikalischen Bedürfnisse der Báuern und Hirten. Das Instrument hatte ver­schiedene Namen, wie Dudelsack, Lederdudelsack, Ziegendudelsack, Hundedudelsack oder Hundefelldudelsack. Auch der strukturellen Entwicklung des Dudelsackes ist auf der Spur zu folgen. Der im Mittel-TheiR-Gebiet gebrauchte Dudelsack war bis zum Anfang oder zur Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Mund geblasen und ein langgerippter Dudelsacktyp. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte er sich zum Instrument mit geschnitztem Kopf. Ein Luftgebláse wurde nur in der Umgebung von Mezőkövesd angewendet. Die schwer sammelbaren Angaben beweisen gleich­zeitig, dass der Dudelsack von immer vermindernder Bedeutung seit einem halben Jahrhundert im Mittel—TheiR-Gebiet aus der Volks­tradition völlig verschwunden ist. Die angegebenen Bilder über den Dudelsack wurden in den Jahren 1842, 1867, Ende des 19. Jahr­hunderts, 1938, 1948 gefertigt. 264

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