H. Bathó Edit – Kertész Róbert – Tolnay Gábor – Vadász István szerk.: Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 11. (1999)

Konfessionelle Konflikte und kulturelle Unterschiede zwischen den 18-20. Jahrhunderten in Jazygkumanien

(Vorkommensquote der gemischten Ehen, Religion der Neuge­borenen, Verschiedenheiten der Festbräuche in Bereichen Hochzeit, Bestattung und Feiertage). Die Katholiker begannen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Grosskumanien einzudringen. Ihre Ansiedlung wurde dadurch verzögert, dass den Einwandernden auf die Vorkaufsrechte der grosskumanischen Redempter beziehend keine Grundstücke und Güter zu haben ermöglicht wurden. Die Verbreitung der Katholiker konnte auch hier nicht verhindert werden, und infolge der Rekatholisierung lebten schon Katholiker im 19. Jahrhundert in fast allen Gemeinden von Grosskumanien. (Siehe die Konfessionsverteilung des Komitats Jász-Nagykun­Szolnok auf den Abbildungen 1-3) Das Zusammenleben der Reformierten und der Katholiker führte auch hier zu vielen Zwisten und Zusammenstössen, zu denen die Studie reichlich Beispiele geben kann. Mit dem gewaltsamen Ansiedeln der Katholiker machte erst das Toleranzedikt von Joseph, dem Zweiten, das auch für die anderen Konfessionen das freie Religionsüben ermöglichte, 1786 einen Schluss. Aber in den Gebieten mit verschiedenen Religionen flammten die Gegensätze zwischen den beiden Konfessionen auch noch im 20. Jahrhundert auf. 156 ••

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